2014
12
Montag Mai

Nowhere Train EP Release

Stadtsaal Wien Mariahilfer Straße 81, 1060 Wien
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Einlass: 20:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
  • Abendkasse 0.00
  • Vorverkauf 0.00

Gewinne 2 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 09. Mai 2014

Ein Zug ins Nirgendwo feiert Jubiläum. Fünf Jahre ist der Nowhere Train bereits unterwegs. Direkt in die Herzen der Menschen. Aus dem interdisziplinären Kunstprojekt ist mittlerweile – zur aufrichtigen Überraschung aller Beteiligten – eine höchstoffizielle Band geworden. Warum? Wozu noch eine Band? Nun ja, wenn man als Performer durch einen haarsträubenden Zufall in die Situation gerät, jedes Publikum zu jeder Zeit an jedem Ort zu begeistern, dann greift man demütig zu. Bei allem Respekt. Ob im ausverkauften Radiokulturhaus des ORF oder im schütter besuchten Heurigengastgarten, in der Hofburg, im Gefängnis oder im Club, der Nowhere Train bewegt. Nach dem Album ‚Station’, unzähligen Konzerten und einem Kinofilm feiert die Band ihre 5-jährige Existenz mit einer EP, mit 7 unterschiedlichen Covers, für jedes Bandmitglied eines.
Konsequenterweise gibt es diese EP nur exklusiv auf der ‚5 Years of the Nowhere Train‘ – Tour. ‚Nowhere Train? I don’t agree with those guys!‘ diesen Satz bekam Akkordeonist Ryan T. Carpenter im Traum von einem Freund entgegen geschleudert. Dass dieser Satz nun auch zum Titel der EP erklärt wurde, ist nur konsequent. Das Erlebnis Nowhere Train besteht ja nicht zuletzt darin, dass 7 ambivalente Charaktere auf der Bühne liebevoll aneinander krachen. „I don´t agree with those guys“ ist das musikalische Programm des Nowhere Train. Dialog, Auseinandersetzung, den Anderen gelten und wirken lassen, auch wenn man anderer Meinung ist. Niemand hat gesagt, dass Demokratie ein Wellnessprogramm ist. Es rumpelt und kracht, es wankt, heult und stampft einem auf den 5 Liedern nur so entgegen. Hat man das Debütalbum ‚Station‘ noch in einem stillgelegten Bahnhof aufgenommen, entschied man sich diesmal fürs konventionelle Studio. Das hört man den fünf Liedern auch an, der Sound ist größer, die Energie direkter. Dennoch wurde in alter Nowhere Train – Manier alles in sehr kurzer Zeit mit einer gehörigen Portion Punk-Attitüde, größtenteils live, eingespielt.
Lebels grantiges ‚Goes Around‘ lässt einen kaum ruhig sitzen, aber keine Sorge, Jakob Kubizek rettet uns mit ‚You’ll be saved‘ ein weiteres Mal. Das große Wagnis eines Arbeiterliedes unternimmt Ian Fishers 9to5, ein Klassiker mit Ansage. Aus einer verwehten Ecke kommt uns Stanzels gut abgehangenes ‚Please let me drink away my broken heart‘ entgegen und am Ende singen uns Ryan T. Carpenter und das ausverkaufte ORF Radiokulturhaus den Gospel. ‚Get Right Friends‘ versöhnt die Sturköpfe zwar vorübergehend, aber Cover musste natürlich jeder sein eigenes kriegen.