2013
04
Montag März

Natacha Atlas & Yasmin Levy

Konzerthaus Klagenfurt Mießtaler Straße 8, 9020 Klagenfurt
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Einlass: 21:00 Uhr Beginn: 21:00 Uhr
  • Abendkassa 0.00
  • Vorverkauf 50.00

Gewinne 2 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 24. Februar 2013

Die beiden Künstlerinnen präsentieren am 4. März Musik aus ihren neuen Alben

Die Israelin Yasmin Levy hat es sich zur Aufgabe gemacht, traditionelle Ladino-Lieder der Sepharden weiterzugeben. Sie interpretiert überlieferte Texte und eigene Kompositionen, verwendet zeitgenössische und traditionelle Instrumente und mischt jüdische Musikstile mit Flamenco und arabischen Klängen. Diese Verbindung der Kulturen ist für Levy ein wichtiges Zeichen der Toleranz; folgerichtig ist also ihre Zusammenarbeit mit der Crossover-Künstlerin Natacha Atlas, deren eigener Stil tief in der arabisch-orientalischen Musik verwurzelt ist.

Beide Künstlerinnen haben im vergangenen Jahr neue Alben veröffentlicht – „Libertad“ von Yasmin Levy vereint die Glut und Inbrunst des spanischen Flamencos, argentinischen Tango und portugiesischen Fado und überrascht mit einem zusätzlichen Element: türkischen Streichern.

Mit „libertad“ zeigt Levy eine ganz neue musikalische Seele, ihre neue Freiheit manifestiert sich auch in der Songauswahl – fünf der zwölf Titel hat Levy selbst geschrieben.
Yasmin Levys sephardisches Erbe hat seine Wurzeln in der Türkei und in Spanien – deshalb unternimmt sie eine weitere musikalische Reise, bei der jene spanischen und türkischen Einflüsse, die das Markenzeichen ihrer Ladino-Songs sind, in eine ganz neue Richtung entwickelt werden.

Es ist Teil Levys musikalischer Philosophie, daran zu glauben und sich zu wünschen, dass verschiedene Kulturen friedlich und in positiver Weise miteinander leben können. Ihr Engagement im interkulturellen Dialog wurde im März 2006 mit dem Anna Lindh Award geehrt. Im Jahr 2008 wurde sie außerdem Ehrenbotschafterin für Children of Peace, einer britischen Hilfsorganisation, die das Leid aller Kinder lindern möchte, die unter der jahrzehntelangen Krise im Mittleren Osten leiden.

Natacha Atlas Album „Moungaliba“ zeigt das Markenzeichen der in Belgien geborenen Künstlerin, nämlich die Fusion arabischer und westlicher Musik, die nicht zuletzt von ihren eigenen familiären Wurzeln herrührt. Die verschiedenen Kulturen haben sowohl Atlas selbst als auch ihre Musik wesentlich beeinflusst. Durch das Nebeneinanderstellen westlicher klassischer Streicher und traditioneller Instrumente, klassischer arabischer Poesie gegen abstrakten Impressionismus, traditionelle arabische Percussion mit rauchigen Jazz-Elementen will Atlas eine Melange von Ideen und vermeintlichen Gegensätzen erreichen, ein Gefühl der Umkehr – eine Wende in der Gesellschaft, in unseren politischen Systemen und Glaubenssystemen, eine Wende von der Spiritualität hin zum Materialismus.

Neben ihren Solo-Projekten ist Natacha Atlas Sängerin der Gruppe Transglobal Underground. Zudem arbeitete sie u.a. mit Sinéad O’Connor, Juno Reactor (Gesang bei God Is God), Jean Michel Jarre, Nitin Sawhney, Peter Maffay, Peter Gabriel, Nigel Kennedy, Mick Karn, Sarah Brightman, Indigo Girls, Jah Wobble, Jaz Coleman und Franco Battiato zusammen.