2012
22
Mittwoch Februar

Kleiner Flüchtlingsball

Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr
  • Abendkassa 15.00
  • Vorverkauf 13.00

Kleiner Flüchtlingsball

Line up:
Playback Dolls (A)
Coalman & Nguage (Afrika/Asia/Europe)
RotFront Emigrantski Raggamuffin (UKR/HUN/DT)
DJ Kapata (MK)

http://www.integrationshaus.at/

Playback Dolls – Zu teuer Mit ihrem Debütalbum ‚Out of the Blue‘ beweisen die Playbackdolls rund um die charismatische und äußerst wandelbare Sängerin Tini Trampler und den vielseitigen Elektroniker und Multiinstrumentalisten Stephan Sperlich, welch enorm kreatives Potential sie zu entfachen in der Lage sind. Bei melancholischer Schwere und französischer Leichtigkeit bewegen sich die Musiker zwischen chansonartigen, folkloristischen und bluesigen Sounds. Beim kleinen Flüchtlingsball liefern die Playbackdolls ihren neuen Song ab und präsentieren das Video: ‚Zu teuer‘ zeigt ‚zu teure‘ Welt, in der es um Menschen geht, die einerseits als teuer, wertvoll, individuell verkauft werden und andererseits in einer ‚teurer‘ werdenden Welt versuchen zu überleben. Und bringen diese Welt eindrucksvoll zum Klingen.

http://www.playbackdolls.at/

Coalman & N-Guage ist eine Rootsreggae, Dancehall und Ragga Band, genauso spielen sie Ska und Rocksteady. Auf Grund von Musikern aus Afrika, Asien und Europa nennen sie sich selbst „3 Nation Roots‘, mit einer mehr als 20-jährigen Erfahrung. Coalman ist der Sänger der Kombo, mit Einflüssen der Rastafari-Philosophie, zusammen sind sie der „one love mission‘ verpflichtet. Es erwartet Euch also Liebe! Was ist zu tun? Geniest es !!!

Rotfront – Emigrantski Raggamuffin (UKR/HUN/DT)
Fotocredit oben Maak Roberts
Gestern Emigrantski Republic, morgen die Welt – VisaFree!
Im Berliner Phlexton Studio sind mit Hilfe des Produzenten Kraans De Lutin (Culcha Candela, Flo Mega, Tiger HiFi, Irie Revoltes) 15 neue Songs des kreativen Emigrantski Ragamuffin Kollektivs Rotfront entstanden. Mit klarer Haltung behandelt jeder einzelne Song des neuen Albums VisaFree ein anderes Themengebiet: von der Unterdrückung von Minderheiten in den Ländern Osteuropas; dem Status allein erziehender Exfrauen weltbekannter Spione bis hin zum Rauchen im Kosmos, wilden Hochzeitsfeiern im Berliner Multi-Kulti-Bezirk Wedding und den weltweit gesammelten Tour-Erfahrungen.
Das neue Album reflektiert die Biographien des Kollektivs und bietet Tanzmusik der Extraklasse mit Texten, die eine musikalische Absage gegen Langeweile, Vorurteile und Ausländerhass propagieren. Mit den neuen Songs möchte RotFront ihr Publikum nicht nur unterhalten – die Musik und die multinationale Besetzung der Band zeigen, wie spannend und positiv der Austausch zwischen den Kulturen sein kann, wie hässlich und absurd der Rassismus ist. Das ist globaler Pop, nach vielen Seiten offen, sich nicht auf den verengenden Begriff „Weltmusik‘ festlegen lassend. Das zweite Album VisaFree präsentiert schubladenfreie Musik für die neuen Weltbürger: Rotfront inszeniert den Soundtrack zu einer Globalisierungsparty, die nicht nur in der deutschen Hauptstadt gefeiert wird.
In den sieben Jahren seiner Existenz entwickelte sich das Emigrantski Raggamuffin Kollektiv zu einer einzigartigen Erscheinung in der deutschen Szene. „Wir sind gekommen, um Grenzen zu durchbrechen… So gesehen sind wir eine politische Band‘, hieß es im Pressetext zum ersten Album von RotFront. Über Politik wird zwar nie direkt gesungen, jedoch am eigenen Beispiel bewiesen, wie organisch und harmonisch der Austausch zwischen verschiedenen Nationalitäten, Musikrichtungen und Kulturen funktionieren kann: Ein Ukrainer, zwei Ungaren, ein Australier und vier Deutsche mischen in ihren Songs Ska, Reggae, Dancehall -und Cumbia-Sounds mit Klezmer, Hiphop mit Berliner Schnauze, osteuropäischer Turbopolka, mediterranen Melodien und Rockriffs. Um das Gründungsduo, den Gitarristen und Sänger Yuriy Gurzhy und Simon Wahorn, versammelten sich das blechgewaltige Bläsertrio Max Bakshish (Klarinette und Saxofon), Dan Freeman (Saxofon) und Anke Lucks (Posaune) sowie Drummer Jan Pfennig, die weibliche Stimme gehört der hinreißenden ungarischen Schauspielerin Dorka Gryllus (sie spielte u.a. in den Filmen von Sam Garbarsky „Irina Palm‘, Wolfgang Murnberger „Der Knochenmann‘, Fatih Akin „Soul Kitchen‘, Robert Adrian Pejo: Der Kameramörder – Österreichischer Fimpreis 2010 für die beste weibliche Hauptrolle), das jüngste Mitglied der Band ist Mad Milian, ein Aktivist des Berliner HipHops.
http://rotfront.com/

DJ Kapata lebt seit seiner Kindheit in Österreich. Die Musik begleitete ihn zeitlebens. Viele Einflüsse prägten seinen einmaligen Stil, inspiriert wurde er unter anderem auch durch die Straßenmusikanten seines Heimatlandes Mazedonien. Seine Karriere begann im legendären Wiener ost klub am Schwarzenbergplatz, wo er bis heute als ost resident dj kollektiv wirkt. Gern gesehen wird und wurde seine Schaffenskraft auch bei Gastauftritten im Linzer Kiani, im Innsbrucker Aftershave, am Badeschiff beim Schwedenplatz, auf dem Wiener Flüchtlings- und Diversity-Ball, bei der Wiener Melange in der Ottakringer-Brauerei oder im Schikaneder. Verpflichtet fühlt sich der DJ unter anderem den Balkan-Beats, der Oriental-, Klezmar-, Swing- und Gipsy-Musik.
Kapata: „Ich bezeichne einen Abend als gelungen, wenn es mir gelingt, meinen musikalischen Enthusiasmus 1:1 auf das Publikum zu übertragen. Auf warmherzige, melancholische Rhytmen folgen bei mir oft druckvolle Tempo-Beats. Musik als Spiegel des realen Lebens, mal langsamer, mal schneller…‘

www.myspace.com/djkapata