2012
12
Donnerstag Juli

Julian Kleiss

Shelter Wallensteinplatz 8, 1200 Wien
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Einlass: 00:00 Uhr Beginn: 00:00 Uhr
  • Abendkasse 0.00
  • Vorverkauf 0.00

JULIAN KLEISS

– voc & git Noch als Teenager erspielte sich Julian Kleiss mit seinen virtuosen Fingerstyle-Sologitarren-Ohrwürmern einen Namen in der internationalen Szene und erhielt dafür unter anderem zwei Austrian Newcomer Awards (U21 & Publikumspreis) und ein Sponsoring von Ortega Gitarren. Im Herbst 2009 ist Kleiss nach Kalifornien übersiedelt, wo er seither am California Institute of the Arts Musik und Kulturwissenschaft studiert und beide Einflüsse in einem seiner großen Talente – dem Songwriting – verarbeitet. Als Grenzgänger zwischen den Genres muss die Stilbeschreibung der Musik von Julian Kleiss auf Indie-Acoustic-Folk-Pop-Worldbeat ausgeweitet werden. Der deutsche Musikjournalist Michael Lohr zeigte sich begeistert über die Bühnenpräsenz und Musikalität des jungen Julian Kleiss, als er schrieb: ‚voller Charme, Melodie und Groove…die 45 Minuten vergingen wie im Flug; die Faszination, Kleiss tappend, slappend, zupfend Welten hervorzaubern zu sehen, blieb noch lange‘ (Akustik Gitarre 1/08). Man kann sich schon jetzt auf das Konzert freuen, denn was da geboten wird, verspricht großen Genuss für Aug, Ohr und Gemüt ohne Alterseinschränkung.
http://www.facebook.com/juliankleissmusic
AGNES MILEWSKI – voc & keys Die Sängerin und Songschreiberin Agnès Milewski beeindruckt seit einigen Jahren nicht nur das österreichische Publikum mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und ihren feinen Kompositionen. Bereits mit ihrem Debutalbum ‚Pretty Boys and Ugly Girls‘ (Dezember 2007) feierte die junge Künstlerin europaweit beachtliche Erfolge. Die gebürtige Polin präsentierte ihr Album bei ausgedehnten Konzerttourneen, die sie bis nach Frankreich, Deutschland, England und Polen führten. 2008 wurde sie mit dem Austrian Newcomer Award ausgezeichnet. 2009 widmete die Künstlerin der Produktion ihres zweiten Albums „Learn to Swim‘, die musikalische Fortsetzung des Erstlingswerks, welches eine bemerkenswerte musikalische Entwicklung der Künstlerin erkennen ließ. Es folgten weitere zahlreiche Konzerte in Europa, eine Platzierung in den deutschen Airplay Charts, sowie die Anerkennung der internationel Presse. Nach einer kreativen Schaffens- und Selbstfindungspause, in der die Künstlerin vor allem sehr persönliche Höhen und Tiefen erlebte und verarbeitete, kehrt sie nun, 2012, mit neuem Material zurück. Die volle Härte des Lebens – von Trennungen bis hin zur Obdachlosigkeitt – sowie die des Musikbusiness ließen Agnes Milewski reifen, zu dem was sie heute ist: eine Songwschreiberin im wahrsten Sinne des Wortes, die weiß, wie man eine gute Geschichte erzählt, und diese sowohl lyrisch als auch musikalisch auf den Punkt bringt. Geblieben sind die slawische Wehmut und ein bisschen Wiener Schmäh – ‚Humor als Lebensretter‘, wie die Künstlerin es selbst beschreibt. Die Arbeiten an einem neuen Album sind bereits im Gange, neue Songs wird Agnes noch dieses Jahr bei einigen ausgewählten, sehr intim gehaltenen Solokonzerten präsentieren. Agnes Milewski war noch nie eine Modeerscheinung, den sogenannten Hype hat es nie gegeben. Doch der ist bei einer Künstlerin dieses Kalibers wohl auch nicht notwendig, denn ihre Musik ist zeitlos und ihre Songs werden auch in vielen Jahren in der Zukunft nichts an Wahrhaftigkeit einbüßen.
http://www.facebook.com/agnesmilewskimusic
MANUEL NORMAL – (solo) – voc & git Nur mit Gitarre und Mikro bewaffnet gibt er, neben seinen Auftritten mit Band, auch einen Einblick in seine griffig-kritische-dialekt-Solomusik. Teils unveröffentlichtes Zeug (Platte 3 is gerade in Arbeit), teils Interpretationen der Interpretationen interpretiert er seinen Interpreten, vielleicht andere aber vor allem sich selbst. Gaunz normal hoit: Ned so laut, dafir leiser. Nach ihrem zweiten, ebenso umjubelten Album „De Wöd steht nimma laung“ sind die österreichischen Mund(Rock)Art-Herrschaften Manuel Normal (Stimme, Gitarre, Schreibarbeit), Matty Secure (Bass, Stimme), Mark Knochen (Schlagwerk, Stimme) und Paul Lorenz (Technik) immer noch auf „Wödtournee“. Diverse Normalprojekte in Nicaragua, der Schweiz, Bayern und Jamaica führen den Mühlviertler Vollgasmusikanten endlich wieder zurück auf heimische Bühnen und ins eigene Tonstudio. Mundart-Funk mit avantgardistischen Elektronuancen. Oder österreichischer-Blues-Aufmucker mit Brachial-Sprechwerkzeug. Beides könnte man Manuel Normal auf den Leib schreiben. Und er gefällt sich im Gewand des Beschwerde-Führers und des ‚endlich sagt´s mal Einer‘-Welt-Beobachters. Gut so. Da tanzen Super-Marionetten-Puppen neben Obama-Statuen. Da wuzeln die Nackten direkt am Bahngleis, wo gleich wieder der Zug drüber fährt. Schöne Bilder hat er gefunden. Und unverbraucht klingt er. Tschuldigung, sie. Sind ja zu viert die Normals. Und dadurch Vielstimmig. Zumindest auf dem Album wird mehrstimmig intoniert, dass es eine Freude ist, zuzuhören. So chört sich das! Auch die Schublade unter der Gürtellinie bleibt nicht verschlossen und so wird genüsslich im Fäkal-Teich getaucht um gleich wieder einen Teil davon in die Lunge zu blasen. Oder habe ich mich da verhört. Nein, ist ja wie ein Mantra aufgebaut. Kann man nicht überhören. Und klingt immer noch nach. Läuft jetzt schon zum vierten Mal in meinem Auto. Und sicher noch viele Male. Gehört ab jetzt zum Inventar. Lang steht sie nicht mehr die Welt, aber bis dahin sollen die Statements von Manuel Normal unbedingt in allen Ohren klingeln: ‚wir haum den geilsten Planeten eva oida!‘ (RAINER VON VIELEN – Danke)
http://www.manuelnormal.at/presse/Albuminfo.html