2013
13
Donnerstag Juni

Enjoy the Songs

Shelter Wallensteinplatz 8, 1200 Wien
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Einlass: 21:00 Uhr Beginn: 21:00 Uhr
  • Abendkasse 0.00
  • Vorverkauf 0.00

LIVE:
20:30 Clemens Berger
21:30 Drawn Daggers (akustisch)
22:45 Alex Amsterdam

Alex Amsterdam – Better Off Alone

Das hätte Alexander Rosin aus Düsseldorf auch nicht für möglich gehalten. In aller Ruhe vor einem Studio zu sitzen, aus dem der Blick auf Weiden und Wiesen fällt und bei dem der letzte Ton des Tages immer das Gespräch ist, in dem sich Hase und Igel „gute Nacht!“ sagen. Schließlich ist der Mann ein Workaholic.
Über 500 Auftritte inklusive waghalsiger Tourneen durch Italien, Kroatien und die USA. Zwei EPs und ein Album als Solokünstler, als Duo, als Quartett. Vorprogramm für alle, die nicht gerade Death Metal spielen. Eine Milliarde Internetfreunde, Radio-Airplay, Pop-Preise. Man ken nt das. Die große Treibjagd. Filterlose Zigaretten, Kaffeekonsum wie ein Navy-Ermittler und Songs, Song s, Songs…
Und jetzt?
Weiden und Wiesen. Weiträumige Lieder. Landstraßenlieder. Weltumarmungslieder. Komponiert mit dem Händchen für den herzbrechenden Dreh und die lebensbejahende Melancholie. Arrangiert mit allen Mitteln, die melodische Gitarrenmusik in den letzten 25 Jahren hergegeben hat. Man hört den perlenden Fluss des klassischen College Rock ebenso wie den Punch perfekter Emo-Bands Marke Moneen, Brand New oder Fall Out Boy, bevor sie sich selbst mehr zu lieben begannen als ihre Fans. Songs wie „Idols“ könnten als Nachfolger von Snow Patrol eine Staffel von Grey’s Anatomy einleiten und in einem wunderschönen „in die Ferne-Gucker“ wie „Riot Girl“ hört der 90er-Jahre-Gemütsmensch die seligen Gin Blossoms wieder belebt.
Der Mut zum Mainstream-Rock und der ungebrochene Schnodder von Alexander Rosins Gesang, der geschliffen wurde, ohne seine Kanten zu verlieren.
Er überzieht die songwriterischen Zuckerstückchen mit einer Kruste aus dem lakonischen Tonfall des kalifo rnischen Punkrocks und der attraktiven Arroganz des alten Britpop. Als träfen sich No Use For A Name und Oasis zur Jam-Session, um den besten Liedern von The Fray endlich mal Pfeffer im Arsch zu verleihen.
„Ich habe gelernt, Pause zu machen und mich zu besinnen“, sagt Alexander Rosin in der Ruhe des Bergischen Landes. „Und Dinge auch mal abzugeben. Nicht alles selbst machen zu wollen.“
Lassen Sie mich diesen Pressetext mit einer persönlichen Anekdote abschließen. Ich wurde nämlich neidisch, als Alexander mich im Frühjahr aus dem „Wald-Studio“ anrief und mir beschrieb, wo er gerade säße, das erste Mal innerlich ruhig, seit Jahren. Ich selbst zerreibe mich schließlich auch oft in der Treibjagd.
Tankstellenpommes, Kaffeekonsum wie ein Navy-Ermitt ler und Romane, Romane, Romane. Und jetzt? Jetzt kommt der Typ, der noch mehr malocht, zur Ruhe. Und findet in ihr das kraftvollste, überzeugendste, professionellste und beste Album seiner Karriere. Sein „Debüt“, offiziell. Ich glaube, ich bin stolz auf ihn. Und nicht umsonst selber aufs Land gezogen.
Oliver Uschmann (gekürzte Fassung)
http://www.alex-amsterdam.de/https://www.facebook.com/alex.amsterdam2

Drawn Daggers (Indierock)

Als die beiden aus der südschwedischen Stadt Malmö stammenden Brüder Daniel und Tobias in ihrer frühen Kindheit das erste Mal das “A Hard Day’s Night“-Album über den alten Plattenspieler im Wohnzimmer gehört hatten, war der Traum geboren, wie ihre großen Idole in einer Band zu spielen.
Unbewusst von deren gegenseitigen Kindheitstraum sollte es jedoch erst 10 Jahre später zu einem gemeinsamen Zusammenwirken kommen. Erst 2007 fand Daniel nach dem Besuch eines Rockkonzerts endlich den Tatendrang dazu, mit Freunden eine Band zu gründen. Nur wenige Tagen später schloss sich begeistert sein jüngerer Bruder Tobias der Band an. In einem verrauchten Schlafzimmer wurden über ein lausiges Headsetmikrophon und ein veraltetes Musikstudioprogram erste Songversuche und Ideen aufgenommen.

Wenige Wochen nach der spontanen Bandgründung standen sie auch schon auf der Bühne… Ein Desaster!
Sie wollten es aber allen, und vor allem sich selbst, beweisen. Nach vielen schlaflosen Nächten, unzähligen Flaschen Wein, einer Änderung in der Besetzung und einigen weiteren Auftritten wurde das Potenzial der Drawn Daggers entdeckt – und sie wurden in ein Studio zu ersten Aufnahmen eingeladen.

Bald gab es jedoch unterschiedliche musikalische Vorstellungen in der Band. Als die beiden Brüder die Bekanntschaft mit ihrer zukünftigen Bassistin Katharina Szirota machten, die den beiden den tschechisch-deutschen Schlagzeuger Jan Cérveny vorstellte, war jedoch die aktuelle Besetzung komplett.

Drawn Daggers ist eine abwechslungsreiche Band, die sich zwar dem Rock n‘ Roll und dem Indie verschrieben hat, dabei jedoch keine Berührungsängste mit anderen Genres zeigt.
Klingende Melodien und eine klaren, bassige Stimme treffen auf scharfe 60/70er Jahre Gitarrenriffs und energiegeladenen Gesang.
Inspiration erhalten sie aus allen Himmelsrichtungen: Der Groove der Jackson, die Attitüde von Elvis Presleys, der Sinn für Melodien von The Beatles, und Ennio Morriconnes Verständnis für das Außergewöhnliche.
Bei den Drawn Daggers Verschmelzen nordischer Melancholie, tschechische Freude und österreichische Gemütlichkeit, und just diese Vielfältigkeit zeichnet sie aus!
http://drawndaggers.tumblr.com/
https://www.facebook.com/DrawnDaggers

Clemens Berger
Clemens Berger erzählt  Geschichten von Menschen die sich treffen und wieder verlieren. Von Freunden  die an sich selbst scheitern und von den wenigen, die ihr Glück erkennen und es sogar festhalten können. Bewaffnet mit einer Gitarre und seiner einprägsamen Stimme erklärt er uns sein Sicht der Dinge und warum er die Welt so und nicht anders sehen und fühlen kann.
Clemens ist zudem Gitarrist und Sänger der Band Facelift, die in den letzten 15 Jahren 5 Studioalben veröffentlichten.  Zurzeit erarbeitet er ein Soloprogramm, dass er ab Herbst 2013 live vorstellen wird.
https://www.facebook.com/clemens.berger
http://www.faceliftmusic.com/https://www.facebook.com/faceliftmusic