2014
20
Montag Oktober

Eleven Empire

Rockhouse Salzburg Schallmooser Hauptstraße 46, 5020 Salzburg
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr
  • Abendkasse 21.00
  • Vorverkauf 17.00

Gewinne 1 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 18. Oktober 2014

Kadavar

Führende Wissenschaftler der Nation waren sich einig, als sie kürzlich proklamierten: Zeitreisen sind keine Fiktion, sondern Realität! Ihre Gewissheit bezogen sie dabei weder aus rein hypothetischen Gedankenexperimenten, noch aus jahrelang durchexerzierten Versuchsreihen im abgeschotteten Mikrokosmos weiß getünchter Laboratorien. Es war die Platte eines Berliner Rock-Trios, die den Gelehrten aus heiterem Himmel wie das Ei des Kolumbus in den Schoß gefallen war und sie zum freudigen Ausruf verleitet hatte: „So warm, intensiv und authentisch – ohne Zweifel ein Geschenk aus vergangenen Zeiten!“

Bereits mit seinem selbstbetitelten 2012er-Debüt ‚Kadavar‘ schlug das Berliner Dreiergespann Kadavar alle Fans Riff-geladenen, doomigen 70er-Hard-Rocks à la Black Sabbath oder Pentagram in seinen Bann. Die Paarung dieser Stilrichtung mit einer nebulös-psychedelisch angehauchten Prise früher Hawkwind – unter Beimengung eines markanten eigenen Touchs sowie der deutlichen Bestrebung, den erhabenen altehrwürdigen Charme ihrer Ikonen zu bewahren – kann zweifelsohne als Erfolgsrezept der Hauptstädter benannt werden. Immense Vinyl-Verkaufszahlen und sowohl Support-Shows für Bands wie Sleep, Saint Vitus, Pentagram und Electric Wizard als auch begeisternde Festivalauftritte, unter anderem im Rahmen des “Stoned From The Underground”, “Yellowstock” und “Fusion Festival”, unterstrichen Kadavars Status als eine der spannendsten Truppen der Szene.
2013 wurde es dann wieder Zeit den Vollbart wachsen zu lassen, die Plateauschuhe neu zu besohlen und die Schlaghosen zu bügeln. Da luden Kadaver mit ihrem Zweitwerk „Abra Kadavar“ neuerlich ein, dem totproduzierten Einheitsbrei des 21. Jahrhunderts zu entfliehen und ausgiebig in den Klangsphären ehrlichen, erdigen, handgemachten Classic Rocks zu schwelgen.

https://www.facebook.com/KadavarOfficial

 

Birth of Joy

 

Sie kombinieren Psychedelic Rock, Blues und scheiß-heißen Rock’n’Roll, erinnern gleichzeitig an The Doors, MC5 und Pink Floyd. Birth of Joy – das ist großes, verschwitztes Rock-Getöse, das sich an den Sechzigern und Siebzigern orientiert – und doch derart zeitlos und unverfälscht eigen ist, dass man sich fragt, warum dieses niederländische Trio nicht längst im Pantheon angesagten Rock-Hipstertums thront. Das ist mal wirklich verschwitzt großartig, brachial und mitreißend.
Pott-dreckige Gitarren-Riffs und die ekstatisch Hammond-Orgel, die live den Bass ersetzt, sind schon allein das Eintrittsgeld wert – und dann ist da noch dieser wahnsinnig coole Gesang von Kevin Stunnenberg. Himmel, kann der brüllen! Muss man gehört und gesehen haben.

https://www.facebook.com/birthofjoy

 

Spidergawd

 

Spidergawd, das sind Bent Sæther und Kenneth Kapstad (Motorpsycho), Per Borten (Cadillac) und Rolf Martin Snustad (Hopalong Knut, Samvirkelaget). Das neue Projekt hat heuer ihr selbstbetiteltes Debüt auf den Markt gebracht. 7 Songs fasst das Werk und Freunde von Motorpsycho sollten sich auch hier wohl fühlen. Knochentrockener Psych-Rock, rauer Gesang und teils frickelige Jazz-Passagen bekommt man zu hören, abgerundet mit Funk, Fuzz und der nötigen Portion 70s-Reminiszenz.

https://www.facebook.com/pages/Spidergawd/666813483351106

 

The Picturebooks

 

Es ist keine große Überraschung, dass The Picturebooks ihr 2014 erschienenes Album „Imaginary Horse“, in einer Garage, wo sonst Motorräder und Chopper repariert werden, aufgenommen haben. Das Duo aus Deutschland – Fynn Claus Grabke und Philipp Mirtschink – fangen die rohe, echte Energie der Räumlichkeiten ein, die sich in natürlichem Hall, industiellen Aura und einem spirituellem Funke niederschlägt. Kennen gelernt hat sich das Duo allerdings noch auf 4 Rädern in der Half-Pipe. Nach 2 Releases, großen Festivalgigs, wie beim Sziget und haufenweise Konzerten mit Bands wie International Noise Conspiracy, Eagles of Death Metal und Spinnerette ging es dann in die Garage. Mit „Your Kisses Burn Like Fire“ – der ersten Single vom neuen Album – ist der Band ein eindrucksvoller Vorgeschmack auf dieses sensationelle Album gelungen.

http://www.facebook.com/thepicturebooks

 

Klub 77

 

Social Unrest sangen „Making room for youth“, die Goldenen Zitronen „Willkommen in der Teenage Rebellion“ und Feine Sahne Fischfilet singen immer noch „Ich bin komplett im Arsch!“. Nun, auch wenn die beiden erstgenannten Songs das Teenageralter schon längst überschritten haben, können sie doch symptomatisch für den blutjungen Klub77 stehen, zumal die Jungs, als sie diese Lieder vertonten, doch teilweise noch recht jung waren. Denn was vereint die zahlreichen DJs und DJane des Klubs? Es ist die diebische Freude, dass volljährige Menschen sich wie Teenager gehen lassen, dass diese Menschen Krach und Musik hören, die man sonst auf offiziellen Parties in Salzburg so gut wie nie hört, dass junge Leute die Fäuste recken, sich gegenseitig anrempeln, die Köpfe schwingen und die Gläser klingen lassen. Und, dass sich die plattenauflegenden Überzeugungstäter und Überzeugungstäterinnen selbst an solchen Abenden wie begeisterte Teenager fühlen dürfen, die das erste Mal die Platte ihres Lebens gehört haben. Und eh klar, dass am nächsten Tag alle sagen können: „Ich bin komplett im Arsch!“. Dann war es jedenfalls ein guter Klub77.

https://www.facebook.com/KLUBSiebenSieben