2012
30
Freitag November

Die Heiterkeit

B72 Hernalser Gürtel 72-73, 1080 Wien
Einlass: 20:00 Uhr Beginn: 21:30 Uhr
  • Abendkasse 13.00
  • Vorverkauf 11.00

Gewinne 1 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 27. November 2012

Seit einigen Wochen geistert der Name einer Musikgruppe durch Hamburg. Mensch fragt anderen Mensch: „Ey, schon mal von Die Heiterkeit gehört?“ Anderer Mensch seufzt, schüttelt den schweren Kopf und lächelt unsicher. „Die Heiterkeit? Im Ernst? Wo denn? Wie denn? Ach.“ Die Musikgruppe Die Heiterkeit weiß sich zu verbergen. Keine Auftritte, keine Tonträger, nix im Internet, nur das Flüstern in den Kneipen.Jetzt aber endlich: ein Lebenszeichen. Es gibt sie wirklich. Nachzuhören auf einer 7inch Vinylschallplatte. Das ist so was von früher. Tonträger. In echt. Da sind vier Lieder drauf, und die sind so toll, man möchte sofort nackig in den Schnee springen oder wo man gerade ist: rein da. Die Heiterkeit, das sind drei Damen mit Namen Stella Sommer (Gesang & Gitarre), Rabea Erradi (Bass & Backings) und Stefanie Hochmuth (Schlagzeug) – drei Damen also, über die man ansonsten nichts weiß, außer eben dass sie diese vier Lieder eingespielt haben, die beim Hören auf so merkwürde Art glücklich machen. Warum? Die Musik ist Gitarre, Bass, Schlagzeug und rumpelt so dahin. Der Gesang ist eher ein rauchiges Raunen, die Melodien ganz einfach, feine kleine Singalongs. Alles so angenehm unambitioniert. Wo heutzutage jede zweite Band mit einem Businessplan von der Popakedemie kommt und ein Riesenfass aufmacht, meist zum Reinkotzen, musiziert Die Heiterkeit, als wäre ihnen alles egal. Ja und dann noch: die Texte! Die stehen in der unscheinbaren Kulisse wie Freiheitsstatuen im Zwergenwald. Da ist so viel Anmut, Witz und würdevoller Größenwahn in den paar wie hingeworfelt wirkenden Liedzeilen, die man nie vergisst, die man ständig vor sich hinsummt, die alles um einen herum plötzlich heller, leichter, schöner scheinen lassen, dass man gar nicht anders kann als selig grinsend aufzuhören oder weiterzumachen oder hierzubleiben oder wegzugehen – es ist egal. Es ist alles ganz außerordentlich supertoll und wundervoll mit dieser Band.