2014
14
Dienstag Oktober

David Rhodes

WUK Währingerstrasse 59, 1090 Wien
Einlass: 20:30 Uhr Beginn: 20:30 Uhr
  • Abendkasse 0.00
  • Vorverkauf 22.00

Gewinne 1 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 12. Oktober 2014

Ein wenig bekannter Name, aber für viele Konzertbesucher ein bekanntes Gesicht: seit fast dreißig Jahren ist er der Gitarrist von Peter Gabriel, sei es im Studio oder auf den Bühnen dieser Welt – und immer wieder haben auch andere bekannte Künstler den bescheidenen, humorvollen Engländer um Zusammenarbeit gebeten. So hat der Rhodes u.a. mit Paul McCartney, Kate Bush, Talk Talk, T-Bone Burnett und Roy Orbison zusammen gearbeitet. Als Kate Bush kürzlich ankündigte, dass sie im Herbst 15 Konzerte in London geben würde, fiel ihre Wahl wieder auf David Rhodes als Gitarrist für ihre Liveband.

David Rhodes, geboren am 2. Mai 1956 in London, studierte Bildhauerei, wechselte später zur Musik und begann seine Karriere als Profimusiker mit der englischen New Age-Band Random Hold, mit der er 1980 ein Album veröffentlichte. Peter Gabriel wurde im selben Jahr auf die Band aufmerksam und verpflichtete Random Hold als Support für seine 1980er Tour und David als Gast-Gitarrist für sein neues Album. Schon bald entstand daraus eine sehr enge Zusam­menarbeit und Freundschaft, die bis heute Bestand hat. Seit 1982 ist David Rhodes festes Mitglied der Gabriel-Band und sein oft minimalistischer, eigenständiger Gitarrensound ist nicht mehr aus Gabriels Werken wegzudenken.

Neben der Zusammenarbeit mit Peter Gabriel und anderen Künstlern hat David Rhodes auch immer wieder eigene musikalische Projekte verfolgt. Über Jahre hat er Songs in seinem Home Studio aufge­nom­men, überarbeitet und daran herumgefeilt. 2009 ergab sich die Möglichkeit, sein Material in Peter Gabriels Real World Studios aufzunehmen. Das Resultat ist das Solodebüt »Bittersweet«, das 2010 veröffentlicht wurde. In der langen Zeit der Zusammenarbeit zwischen Rhodes und Gabriel haben sich beide gegenseitig beein­flusst – und das hört man den zehn Songs was Stimmungen, Arrangements und Gitarrenarbeit angeht durchaus an. Überrascht hat sicher Rhodes‘ Gesangsstimme, die hier endlich in den Vordergrund treten darf.

Mit »RHODES« veröffentlicht David Rhodes endlich ein Nachfolgeralbum, das bislang nur in England erhältlich war. Das Album ist das Werk eines Trios, mit Ged Lynch (Gabriel, Sylvian) an den Drums und Charlie Jones (Robert Plant, Gold­frapp) am Bass. Für Kompo­si­tion und Texte zeich­net David Rhodes wie zuvor allein verant­wortlich und prä­sentiert die ganze Bandbreite seines Könnens als Songwriter und Gitarrist: heftige Power Rock Nummern wechseln sich ab mit melancholischen Balladen und grooven­dem Gitar­ren­pop. Diesmal ist alles wesent­lich straffer produziert und es gibt es keine Keyboards, keine Streicher oder andere Filigran­heiten. Mit Produzent Chris Hughes und Tchad Blake, der den Mix besorgte, hat man sich auf das Wesent­liche kon­zentriert, damit David Rhodes seine ganz spezielle Magie entfalten kann.