2026
24
Donnerstag September

BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE Live 2026

Backstage München Reitknechtstraße 6, D-80639 München
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Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
  • Vorverkauf 39.70
BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE am 24. September 2026 @ Backstage München.

Vorsicht vor dem Schlitzer Pepi! Seit zehn Jahren treibt der mal­iz­iöse Unhold sein letales Unwesen und hin­ter­lässt dabei nichts als ver­bran­nte Erde. Seine Schergen sind fünf

un­tote Wiener, deren Hunger nach neuen Songs und Sounds un­still­bar ist. Die Bloodsucking Zombies From Outer Space durchziehen Wien, Österreich und den Rest der Welt seit knapp 20 Jahren mit ihrer Schreckensherrschaft, die rhyth­misch und flott durch Mark und Bein geht. Niemand sonst be­herrscht das Spiel aus un­bändi­ger Horrorfilm-Liebe, Gesellschaftskritik und au­gen­zwinkern­der Ironie so gut wie das Quintett aus Wiener Neustadt. Leidenschaftlich wer­den musikalis­che Grenzen ein­geris­sen und neue Dogmen aufgestellt. Vom Rock’n’Roll in See You At Disneyland“ (2004) über den Monster Mutant Boogie“ (2008) bis hin zum Mörder Blues“ (2010), dem er­sten von vie­len Highlights im mor­biden Wienerisch, zieht sich ein un­sicht­bares Band, das die einzi­gar­tige Entwicklung dieser Band bün­delt.
Auf ihrem mit­tler­weile zehn­ten Album Shock Rock Rebels“ ergibt diese bunte Gemengelage un­ter­schiedlicher Stile mehr Sinn als je zu­vor. Gruselpapst Alice Cooper hätte seine helle Freude an den frischen Kompositionen aus dem niederöster­re­ichis­chen Zombie-Headquarter. Politisches ver­mis­cht sich mit Persönlichem. Humoriges mit Nachdenklichem. Aktuelles mit Zeitlosem. Die Bloodsucking Zombies sind ein­mal mehr nur sie selbst — und doch so vieles mehr. Der Punk-Anteil ist in Songs wie der hu­mori­gen Trennungsnummer Madman“ oder dem un­zwei­deuti­gen Horror-Schaustück The Dentist“ aus­geprägter denn je, der Teenage Antichrist“ huldigt den eige­nen Schock-Rock-Heroen von Alice Cooper bis W.A.S.P. und auf dem pro­gram­ma­tisch betitel­ten This Night On Halloween“ geben uns die gruselig geschmink­ten Untoten einen er­sten Ausblick auf das düstere Samhain, wo Frontmann Dead Richy“ Gein und Co. mit den Skeletten und Werwölfen un­term Vollmond tanzen — und textlich mit Schwung und Elan aus den Fesseln der Pandemie leiten.

Der Spagat zwis­chen Nerdtum und Allgemeingültigkeit gelingt ih­nen so gut wie nie zu­vor. Das rockig-treibende Belial“ be­fasst sich mit den kulti­gen Basket-Case“-Splatterfilmen aus den 80er-Jahren und Damien“ bi­etet dem Hörer teu­flis­chen Geschichtsunterricht. Doch die Zombies kön­nen auch an­ders. In Off With Their Heads“ wagt sich das Monstergespann in poli­tis­che Gefilde und fordert mit sarkastis­chem Humor die Guillotine für die plan­eten­z­er­stören­den, oberen 10.000. In eine ähn­liche Kerbe schlägt das nach­den­kliche, aber nicht min­der flotte Pig Hunt“, eine Parabel auf die Mühseligkeit der Leistungsgesellschaft und — ohne Blut und Beuschel geht’s natür­lich nicht! — das pure Überleben bei einer Menschenjagd. Den de­likat-deibeli­gen Humor der Combo spiegelt Stop Writing Songs About Your Girlfriend“ am besten wider. Dort kriegen nicht nur aus­tauschbare Popbarden aus dem deutschsprachi­gen Raum ihr Fett ab — selbst U2s Schmachtsänger Bono kann sich nicht des kanti­gen Zombiebisses er­wehren. Das hitverdächte Geisterhaus“ zeigt ein­mal mehr, wie gut den Untoten das Wienerische steht. Der per­fekte Soundtrack für den düsteren Nebelspaziergang am Wiener Zentralfriedhof.
Für ihre Fans, all die Freaks und Outsiders da draußen, haben sich die Zombies wieder so einiges ein­fallen lassen. Shock Rock Rebel“ gibt es in dreifacher Ausführung. Als nor­male Vinyl in Blutrot auf 500 Stück lim­i­tiert. Als auf 1000 Stück lim­i­tierte CD handge­sprayt in fünf ver­schiede­nen Farben und inklu­sive 16-seitigem Booklet und als auf 150 Stück lim­i­tiertes Boxset, das in­s­ge­samt sechs 7‘’-Vinyl-Singles und aller­hand Gimmicks (vom Brettspiel bis zum Kondom) bein­hal­tet. Shock Rock Rebels“ ist die akustis­che Bibel für all jene, für die Dario Argento, Jason Voorhees, Tobe Hopper oder Freddy Englund mehr als bloße Popkultur ist. Und alle an­deren kön­nen sich vom le­ichengeschmink­ten Schock-Rock-Geschwader in den Horror-Orbit ent­führen lassen.