2026
Von 06
Freitag November
Bis 08
Sonntag November

BLICKFANG Wien 2026 Ein Concept Store auf Zeit mir mehr als 160 Labels

MAK Museum Wien Stubenring 5, 1010 Wien
Map
Jetzt Tickets sichern unter
  • Early Bird 10.00
  • Tageskarte 13.00
  • Ermäßigt 11.00
BLICKFANG Wien 2026 am 6. November 2026 @ MAK Museum Wien.

Vom 6. bis 8. November 2026 findet die BLICKFANG Wien endlich wieder statt und bringt rund 160 sorgfältig kuratierte Designlabels aus mehr als 15 Ländern ins MAK. Drei Tage lang wird das Museum für angewandte Kunst zum Treffpunkt für alle, die Möbel, Mode, Schmuck und Wohnaccessoires entdecken, persönlich erleben und direkt kaufen möchten.

Wien und Design, das gehört seit jeher zusammen. Doch zwischen historischen Klassikern und zeitgenössischer Gestaltung gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Genau hier setzt die BLICKFANG an: Vom 6. bis 8. November versammelt die internationale Designmesse im MAK unabhängige Labels aus Österreich und ganz Europa.

Darüber hinaus sorgen besondere Sonderschauen für zusätzliche Impulse: Czech Design gibt Einblicke in die vielfältige tschechische Designszene, der Future Forward Award rückt junge Designtalente und zukunftsweisende Ideen in den Fokus und der Studierendenwettbewerb zeigt, was die nächste Generation von Designer bewegt.

Mehr als 160 Designer präsentieren ihre Arbeiten persönlich und machen Design damit unmittelbar erlebbar. Viele Produkte können direkt vor Ort gekauft werden und gelangen so ohne Umwege vom Atelier ins eigene Zuhause. Zwischen internationaler Designszene und Wiener Kultur entsteht dabei ein besonderer Kosmos: persönlich, vielfältig und überraschend.


Restlos gutes Design

Dass Recycling nicht bei Materialien wie Glas oder Papier enden muss, zeigt das ungarische Label ECONOR Design. Im Mittelpunkt stehen Möbel aus recyceltem PU-Schaum, der zuvor als industrieller Produktionsabfall anfiel und nun in neue, langlebige Objekte verwandelt wird.

Produziert wird lokal, Materialien werden möglichst lange im Kreislauf gehalten und Produkte kontinuierlich weiterentwickelt. ECONOR Design zeigt damit, dass Ressourcenschonung nicht am Ende eines Entwurfs beginnt, sondern bereits bei der Frage, woraus ein Möbelstück überhaupt entstehen kann.

Sitzen, aber bitte in Bewegung

Ein Stuhl muss den Körper nicht festhalten. Er kann ihn auch begleiten. Die Wiener Architektin und Möbeldesignerin Lisa Stolz entwickelt mit MOWO – „move with wood“ Sitzmöbel, die klassische Vorstellungen vom Sitzen hinterfragen.

Ihre Hocker und Sitzobjekte reagieren auf Bewegung: Sie ermöglichen sanftes Wippen, Schwingen und dynamisches Sitzen, statt den Körper in einer einzigen Position zu fixieren.

Möglich wird das durch speziell entwickeltes Formsperrholz aus Buchen- und Birkenholz, das elastisch auf die Bewegungen des Körpers reagiert. So verbindet MOWO Architektur, Materialverständnis und eine einfache Frage des Alltags: Wie wollen wir sitzen, wenn wir uns dabei frei bewegen möchten?

Eine Leuchte, die Schicht für Schicht aus Mais entsteht

Licht kann einen Raum verändern. Das Wiener Label hayush entwickelt Leuchten, die genau diese atmosphärische Seite des Lichts in den Mittelpunkt stellen. Mediterrane Wärme, organische Formen und eine ruhige, zeitgenössische Ästhetik treffen dabei aufeinander.

Jede Leuchte wird auf Anfrage gefertigt und Schicht für Schicht im 3D-Druck aufgebaut. Zum Einsatz kommt dabei biologisch abbaubares PLA aus nachwachsenden Rohstoffen wie fermentiertem Mais.

hayush verbindet damit digitale Fertigung und eine sehr persönliche Idee von Wohnen: Licht soll nicht nur funktional sein, sondern Atmosphäre schaffen.

Slow Luxury: Vom Himalaya nach Wien

Das Schweizer Label Sūtras verbindet hochwertige Naturfasern wie Pashmina und Yak-Wolle mit traditioneller Handwerkskunst und zeitgenössischer Ästhetik.

Sūtras arbeitet mit kleinen, familiengeführten Farmen und setzt auf Partnerschaften mit himalayischen Handwerksgemeinschaften. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die schnelle Kollektion, sondern die Verbindung von Materialqualität, handwerklichem Wissen und langlebigem Design.

Der Name Sūtras stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Faden, der verbindet“. Genau diese Idee prägt die Marke: Sūtras schafft Verbindungen zwischen Kulturen, Handwerk und bewussten Konsument und verwebt traditionelle Techniken mit einer modernen Formensprache.

Schmuck zwischen Code und Poesie

Wie moderne Entwurfsverfahren und traditionelles Handwerk zusammenfinden, zeigt MINZA Jewellery aus Leipzig. Designerin Minza Fenzl, die ursprünglich aus der bildenden Kunst und Malerei kommt, entwickelt Schmuckstücke aus Geschichten und poetischen Momenten des Alltags.

Mithilfe digitaler Entwürfe und 3D Modellen entstehen skulpturale Formen, die anschließend von einem bayerischen Familienunternehmen gegossen und in Minzas Leipziger Atelier von Hand vollendet werden.

Das Ergebnis sind Schmuckstücke zwischen Art Piece und tragbarem Objekt und ein Beispiel dafür, wie zeitgenössisches Design neue Verbindungen zwischen Kunst, Technologie und Handwerk schaffen kann.

Kuratiertes Design-Shopping mitten in Wien

Die BLICKFANG Wien bringt kreative Gestaltende und neugierige Designfans direkt zusammen. Dabei bleibt es nicht beim Anschauen: Viele der Designstücke können direkt vor Ort gekauft und mit nach Hause genommen werden.

So wird aus dem Ausstellungsstück ein persönlicher Fund – und aus der Begegnung mit einem Label vielleicht ein Souvenir, das noch lange an den Besuch in Wien erinnert.

„Die BLICKFANG zeigt, wie vielfältig unabhängiges Design heute gedacht wird: Persönlich, nachhaltig und voller individueller Ideen. Gerade in Wien entsteht dadurch eine ganz besondere Mischung aus kreativer Inspiration, urbaner Kultur und hochwertigem Design zum Entdecken und Mitnehmen.“
Jana Radeck, Projektleiterin der BLICKFANG Wien