2012
28
Samstag April

Balkan Fever Festival Opening Party

Einlass: 00:00 Uhr Beginn: 21:00 Uhr
  • Abendkassa 15.00
  • Vorverkauf 0.00

Balkan Fever Festival Opening Party

Traditional Music Blasts I
HOR 29 NOVEMBAR (Bosnien-Herzegowina/Serbien/Italien/Bulgarien/Österreich) 
FANFARE SHUKAR (Rumänien) 
DJ DON RICHARDO (Österreich)

Hor 29 Novembar: 
Jasmina Janković, Branislav Djordjević, Ljubomir Bratić, Uroš Miloradović, Aleksandar Bačković, Dejan Muhamedagić, Marija Milović, Milena Lazarević, Eva Moschitz, Eva Bettina Gruber, Leyla Vavti, Stojan Vavti, Milica Miletić, Daneta Memišević, Marija Dabić, Saša Miletić, Milojka Gindl, Bernhard Wernitznig, Katherina Kinzel, Eva Posch, Sasa Bećirčić; Zorana Janjić.
–       Special Guest: Jelena Popržan (Viola)
Einer der denkwürdigen Auftritte des Hor 29 Novembar, eines Ensembles singwütiger, politisch engagierter «Postjugoslawen», Bulgaren und Österreicher, die sich Arbeiter- und Partisanenliedern sowie zeitgenössischen kritischen Popsongs verschrieben haben.
Gesungen wird auf: Deutsch, Serbokroatisch, Spanisch, Italienisch und Slowenisch. Highlights: «Die Arbeiter von Wien» und «Budjav lebac» (Schimmelbrot) der Gruppe S.A.R.S.
www.myspace.com/hor29novembar

Fanfare Shukar
–       Costicã Pantiru: Klarinette
–       Constantin Marius Pantiru: Saxofon
–       Mihai Cristinel Pantiru: Saxofon
–       Sergiu Mavroian: Trompete
–       Nicusor Cantea: Trompete
–       Vasile Gavril: Baritonhorn
–       David Pantiru: Baritonhorn
–       Nicolae Gavril Dumitru: Basstuba
–       Florin Diaconescu: Basstuba
–       Liviu Pantiru: Percussion
Eine deftige Brassband gehört sich einfach zur Eröffnung von Balkan Fever. Aber wieder machen wir um das kommerzialisierte serbische Guča einen Bogen und lassen eine wilde Kapelle aus Rumänien aufspielen.
Zwei Epizentren der Romamusik gibt es in Rumänien, die Tiefebene der Wallachei im Süden und die Provinzen Moldawien und Bessarabien im Nordosten. Das hochmusikalische Vierhundertseelendorf Zece Prãjini, keinen Steinwurf von der moldawischen Grenze entfernt, kennt man im Westen mittlerweile besser als Bukarest.
Kein Wunder, beherbergt es doch fünf Fanfare (Blasmusikkapellen), deren Fanfare Ciocărlia die berühmteste, Fanfare Shukar die zweitberühmteste ist. Von der offiziellen Kulturpolitik missachtet, vom synthesizerlastigen Ethnopop namens Manele (dem Pendant zum postjugoslawischen Turbofolk) verdrängt, gelang einigen Bands, knapp vor dem bevorstehenden Aussterben ihrer Tradition den westlichen World-Music-Markt zu erobern. Fanfare Ciocărlia verbesserten Spieltechniken und Arrangements, Fanfare Shukar eiferten ihnen darin nach.

Costicã Pantiru ist der Patriarch dieses reinen Familienunternehmens. Er beherrscht alle Instrumente der Bandbesetzung und gilt als kreativer Arrangeur, der alte Traditionen wartet und mit neuen Ideen anreichert.
Was die rumänischen Fanfare so besonders macht? Präzision und Rasanz. Die traditionellen Tänze Geamparale, Sîrba, Ruseasca (die auch dem rumänischen Anteil der Klezmer-Tradition entsprechen) werden, wie das bei den Roma üblich ist, ergänzt durch südbalkanische und orientalische Themen und einem gleichfalls romaüblichen Faible für fiebrige Latin-Music.
http://fanfareshukar.com

Mit der freundlichen Unterstützung des Rumänischen Kulturinstituts!

DJ Don Ricardo
Der Abend wird sich bis in die Morgenstunden ausdehnen in Begleitung von Festivalgründer und Mitorganisator Richard Schuberth a.k.a. DJ Don Ricardo.
Als DJ lädt Richard Schuberth zu musikalischen Entdeckungsreisen von Kagran bis Teheran, von Karls- bis Hayderabad ein. Als «postosmanisches Wetterleuchten» hat man einmal seine Auftritte bezeichnet. Ekstase, Groove und viele unerwartete Leckerbissen abseits der üblichen Balkan-Kost erwarten uns; nicht unüblich, dass sich plötzlich auch irische Reels, 70’s-Funk und Andrew Sisters in seinen World-Beat mischen.
http://richard-schuberth.com/musik/dj