Bluesprides
Am Anfang war das Nichts. Dann kam Chuck Norris, verpasste dem Nichts eine Roundhousekick und sagte ihm such dir nen Job! Das Universum war geboren! In den frühesten Überlieferungen der Menschheit existierten Geschichten über eine Band, die dem Rock ’n Roll das Gleichgewicht bringen solle. Viele mutige Männer und Frauen versuchten ihr Glück, aber vergebens.
Dann wurden die Wildecker Herzbuben gegründet und die Welt war gerettet.
Jedoch tat es im Jahr 2005 einen Stoß im Himmel, und fünf unterdurchschnittlich begabte Wiener meinten, dass noch eine weitere, unnötig schlechte Band der Welt schon nicht schaden würde. Anfangs erschreckten sie nur arme Passanten, als sie als Straßenmusiker mit schrecklicher Polkamusik die Luft verpesteten. Aber nach zahlreichen Aktshootings im Erotikmagazin „Beachboy aficionado“, meinte der Sänger, dass er unbedingt auf die große Bühne gehöre, und fühlte sich vom allmächtigen Königspinguin berufen, den Menschen den Rock in deren Herzen zurückzubringen (zumindest behauptet er dies).
Seither touren ein Hungerturm, ein zu spät geborener Hippie, ein geistig abnormer Rechtsbrecher und ein Schlumpf durch die Welt und hinterlassen ihre Spur der Verwüstung.
Maybe the most beautiful, most fragrant and most modest band of the world!
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Eves Fruit
Eves Fruit lassen keine Zweifel aufkommen, welches Genre die treibende Kraft hinter ihrem eigenen Sound ist. Es handelt sich dabei unverkennbar um guten alten Grunge, wobei Eves Fruit keineswegs versuchen, Größen wie etwa Soundgarden, Pearl Jam oder Alice in Chains zu kopieren. Vielmehr lassen sie diese Einflüsse auf sich wirken und kreieren ihre eigene Musik, die dennoch als eine Hommage an die Epoche der Holzfällerhemden, zerrissenen Jeans und der fortwährenden Unzufriedenheit mit sich selbst und der Welt gesehen werden darf. Die Musik der vier Herren aus Österreich muss dabei aber dennoch als modern und dem Zeitgeist entsprechend betitelt werden, ohne dabei die musikalische Herkunft der Band zu verleugnen oder außer Acht zu lassen.
Eves Fruit, gegründet 2007, veröffentlichen im Herbst 2012, nach ihrem Debut-Album „a sharp thorn grows“ (2009), ihr zweites Studioalbum „not that easy“, das unter der Regie von Kurt Ebelhäuser, seines Zeichens Mastermind der Band Blackmail, in der heimeligen Atmosphäre des „Tonstuido 45“ aufgenommen und produziert wurde. Dem nicht genug, konnte noch Andi Jung (Kennel Mastering), gewonnen werden, mit dem bereits viele internationale Musikgrößen zusammenarbeiten durften, und der mit seinem bewährten musikalischen Gefühl der Platte ihren letzten Schliff verlieh.
„not that easy“ thematisiert dabei nicht nur turbulente und ereignisreiche Zeiten in Bezug auf die Band selbst, sondern spiegelt auch die Verarbeitung emotionaler Tiefpunkte auf persönlicher Ebene der Protagonisten wider. Alles in allem eine abwechslungsreiche Reise durch emotionale Gefilde, die von schwerer düsterer Beklemmung bis hin zu weiten dynamischen Atmosphären zeugt.
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