Egal ob gewaltvolle Kontraktionen oder schwermütige Elegien – das Gitarrenspiel des New Yorkers Alan Lichts ist der drastisch-authentische Ausdruck eines feinfühligen Geistes. Sein musikalisches Vokabular setzt sich aus unterschiedlichen Sprachen zusammen: einmal reichert er melancholischen Americana-Roots mit der Krawallbereitschaft des No Wave an, ein andermal lässt er die improvistorische Sensibilität des Free Jazz mit der Präzision und Obertonverliebtheit der Minimal-Pioniere kollidieren.
Der Musiker, Autor und Journalist Alan Licht gilt als eine zentrale Figur in der freien Szene New York und die Liste seiner Kollaborationen ist dementsprechend lange. Unter ihnen: Lee Ranaldo, mit dem er in einer Band spielt, Jim O’Rourke, Derek Bailey, John Zorn, Jandek, Oren Ambarchi, Rob Mazurek, Carlos Giffoni, Aki Onda, oder dem Filmemacher Michael Snow.