2019
05
Samstag Oktober

50 Jahre Drahdiwaberl - in memoriam Stefan Weber

Gasometer Guglgasse 8, 1110 Wien
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Beginn: 19:30 Uhr
  • Stehplatz 35.70
  • Sitzplatz 47.90
50 Jahre Drahdiwaberl - in memoriam Stefan Weber am 5. October 2019 @ Gasometer.
  • Drahdiwaberl

Einen Mulatschag wird es geben. Aus Gründen. Soviel ist sicher. Und freilich stehen auch schon das Datum und der Ort fest. Wofür? Für einen Termin, den man sich jetzt schon dunkelrot im neuen Wandkalender eintragen darf. Für ein schon á priori merk-, denk- und generell höchst würdiges Spektakel. Für das österreichische Musikfest des Jahres 2019. Es wird am 5. Oktober in Szene gehen, im Wiener Gasometer (Bank Austria-Halle). Zu Ehren Drahdiwaberls.

Österreichs spektakulärster Live-Act aller Zeiten hat in den letzten 50 Jahren unzweifelhaft Musikgeschichte geschrieben. Der Kopf und die Stimme von Drahdiwaberl, Stefan Weber, ist 2018 nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Ihm zu Ehren werden die Musiker (inkl. vieler Original-Bandmitglieder), Akteure und Mulatschag-Veteranen bei diesem Ereignis das letzte Kapitel der Drahdiwaberl-Geschichte anlässlich des 50-jährigen Jubiläums aufschlagen… Und es spektakulär zu Ende schreiben.

Spektakulär? Ein provokante Untertreibung. Es wird absehbar ein Exzess. Zahlreiche in dieser Hinsicht potente, willige und erprobte Stargäste (tba) dürften, zusätzlich angestachelt von Moderator Michael Ostrowski (“Hotel Rock’n’Roll”) im Rahmen einer technisch und konzeptiv aufwändigen Bühnenshow (u.a. mit Original-Videoeinspielungen synchron zum Live-Bühnengeschehen) eine finale, ultimative, endgültige Drahdiwaberl-Show abliefern.

1969 vom damaligen Studenten, späteren Gymnasiumsprofessor Stefan Weber gegründet, sorgten Drahdiwaberl immer wieder für Aufhorchen, Aufsehen und öffentliche Erregung. Weber, Hans Hölzel alias Falco, Peter Vieweger, Thomas Rabitsch, Heinz Nessizius, Jazz-Gitti, Sü-Vaal, Monika Weber und viele andere provozierten auch in München, Hamburg und New York, sorgten für Massenzulauf beim Donauinselfest, erhielten in der Wiener Stadthalle nach einem Eklat (Suppenhuhn trifft Lokalpolitiker ins Gesicht) Auftrittsverbot, protestierten live am Ballhausplatz gegen die Angelobung der Regierung Schüssel/Haider, lieferten einen Kinofilm (“Weltrevolution”), vierzehn Alben und sogar einen Nr.1-Hit (“Lonely”) ab, verabschiedeten sich schließlich mit einem von seiner Krankheit schon gezeichneten Stefan Weber unter dem Motto “Drahdiwaberl Forever” im Gasometer von der Bühne.

Und kehren jetzt – in memoriam Stefan Weber – zur definitiv letzten Drahdiwaberl-Performance am 5. Oktober in die Bank Austria-Halle im Gasometer zurück. Unversäumbar! Möglicherweise auch: unpackbar. Auf ewig.