2013
21
Samstag September

HDM Homecoming 2013

Einlass: 21:30 Uhr Beginn: 21:30 Uhr
  • Abendkassa 0.00
  • Vorverkauf 0.00

Gewinne 1 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 18. September 2013
  • Francis International Airport

Am Samstag, den 21. September laden wir um 19:30 Uhr gemeinsam mit dem Haus der Musik zu einem brandneuen Musikfestival! Beim HDM HOMECOMING betreten alte und neue Helden der Indie/Alternative-Szene die große Bühne. Einen Abend lang wird der glasüberdachte Innenhof zur stimmungsvollen Konzertarena. Mit dabei: Tunng (UK), Francis International Airport (A) und Luise Pop (A).
 

TUNNG

Vor gut zehn Jahren treffen sich Produzent Mike Lindsay und Singer-Songwriter Sam Genders im Londoner Künstlerviertel Soho, um an ein paar Songs zu arbeiten. Die Musik der beiden macht schnell die Runde und der Ruf nach Konzerten und einem Studioalbum wird lauter. 2005 erscheint das Debut-Album “Mother’s Daughter and Other Songs”. Flugs bekommen Tunng von der britischen Presse das neue Mäntelchen „Folktronica” umgehängt und prägen maßgeblich den Soundtrack einer Generation. Die musikalische Weiterentwicklung ist dabei unverkennbar. Während Genders mit den Diagrams die Indie-Szene beglückt, stellen Tunng ihr neuestes Werk “Turbines” fertig, eine Momentaufnahme, wie sie selbst bekräftigen: “This album is just the start of the process of the songs”.
 

FRANCIS INTERNATIONAL AIRPORT

Auf ihrem aktuellen Werk “Cache” geben sich Francis International Airport als weitblickende Ingenieure des Pop zu erkennen: Mit Kalkül und Strebsamkeit erschaffen sie eindringliche, überlebensgroße Songs. War der Vorgänger “In the Woods” geprägt von Indie-typischen Gitarrenriffs, treten an ihre Stelle nun dramatische Synthesizer-Einsätze mit 80er Einflüssen, analoge und programmierte Beats greifen ineinander und eine unterkühlte Strenge hält Einzug. Prog-Rock-beeinflusste Indie-Gitarrenmusik à la Radiohead und The Notwist, verbunden mit experimentellem Krautrock und Synthesizer-Pop der 80er-Jahre. Unverwechselbar bleibt die Liebe fürs Detail, mit der FIA in ihren Arrangements fragile Mosaike zu epischen Prunkbauten verdichten.
 

LUISE POP

Ja, sie haben ihre Hausaufgaben gemacht. Wer schon in Teenagertagen Bronski Beat und Bikini Kill zu seinem essentiellen Soundtrack zählt, kann von einer gelungenen Sozialisierung sprechen. Wenn dann noch wie bei der aus Kanada stammenden Bassistin Erin in der Sturm & Drang-Zeit Bands wie Deerhunter oder Aids Wolf regelmäßig im WG-Wohnzimmer aufspielen, darf man sich im Indie-Kosmos fest verankert fühlen.

Mit ihrem zweiten Album „Time Is A Habit“ verknüpfen die drei Frontfrauen von Luise Pop und ihr Schlagzeuger gekonnt zackig-rauchige Gitarrenklänge mit dem Charme hipper Geradlinigkeit. Sie zitieren sich musikalisch durch die letzten Jahrzehnte – von den surfigen B52s über die ekstatisch-tänzelnden BIS oder den theorieschwangeren Dancepunks Le Tigre zu elegischen Sonnenuntergangsmelodien. Schlau zur Schau gestellte Parolen als gesungene Gedichte.