2013
28
Samstag September

10 Jahre Bock auf Kultur

WUK Währingerstrasse 59, 1090 Wien
Map
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr
Gratis Eintritt!
  • Harri Stojka
  • !Deladap

Große Eröffnung
10 Jahre Bock auf Kultur

10 Jahre Bock auf Kultur & Podiumsdiskussion
Nun haben wir 2013, den Verein Ute Bock gibt es seit 11 und Bock auf Kultur seit 10 Jahren. Eigentlich ist das kein Grund zum Feiern, und genau deswegen stellen sich am 28.9. im Wuk prominente Gäste aus der Politik, Wirtschaft, Bildung und der Sozialpsychologie im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Frage:

„WARUM (noch immer) UTE BOCK?“
Die Beschneidung der Menschenrechte im Asylbereich sind offensichtlich und jedem bekannt. Warum hat aber die Politik noch nicht adäquat reagiert? Warum braucht es noch immer private Initiativen wie die von Ute Bock, um Menschen, die um Hilfe bitte, ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen?

Leider ist keine Verbesserung in Sicht, und darum haben sich im Jubiläumsjahr von Bock auf Kultur viele österreichische und internationale KünstlerInnen in den Dienst der guten Sache gestellt. Aus der Kabarett-Szene beehren uns u.a. Gunkl, Reinhard Nowak oder die Kernölamazonen. Christoph & Lollo, HMBC, Binder & Krieglstein oder Roland Neuwirth sorgen dafür, dass jeden Donnerstag vom 28.9-3.12. musikalische Leckerbissen zum Spenden verleiten. Auch die Jugend und jung Gebliebenen kommen an den Wochenenden auf ihre Kosten, denn es haben sich renommierte Wiener Party-Labels wie WICKED, City Warriors, Junglist’Massive oder Klub Fraktal in den Dienst der guten Sache gestellt. Bei über 28 Veranstaltungen findet sich bestimmt für alle was, einfach einmal auf www.bockaufkultur.at schauen und es steht dem Kulturgenuss für eine gute Sache nichts mehr im Wege.

Am 28.9. freuen wir uns über KünstlerInnen aus Österreich die zeigen wie vielfältig und multikulturell die Musikszene in Österreich ist:

Slam B.ock Revue: eine Poetry Slam Show für Ute Bock
MC: Diana Köhle (Slam B & Slam P.anoptikum)
SlammerInnen: Die Karin, Henrik Szanto, Schreibi, Simon Tomaz und Stefan Lotter.

Seit Oktober 2009 sorgt Slam B monatlich im Wiener Literaturhaus für Furore und seit März 2013 füllt Slam P.anoptikum auch das Brut. Slam B.ock Revue präsentiert im WUK das Genre Poetry Slam (=literarischer Wettkampf, 5 Minuten, eigene Texte, vor einem Publikum vortragen).

Es werden 5 umtriebige SlammerInnen in 2 Blöcken (also in 45 Minuten) ihre abwechslungsreichen Texte darbieten. Mit dabei Die Karin – die ihre Alltagserlebnisse in amüsanten Texte verarbeitet. Henrik Szanto – der gerne Jusstudenten durch den Kakao zieht. Schreibi – der Beweis, dass auch weise/weiße Männer rappen können. Simon Tomaz – kein Politiker kommt an ihm vorbei. Und last but not least Stefan Lotter – seine U-Bahntexte bringen uns die vielfältigen Stationsnamen der Wiener Linien näher.

Für gute Unterhaltung zwischen den Umbaupausen wird durch die Textperformances gesorgt, soviel verspricht die Moderatorin und Organisatorin Diana Köhle. Doch am Besten überzeugt man sich selbst und kommt vorbei.

!DelaDap
Neues Album – Made In Mexico
DelaDap, 2004 in Wien gegründet und ihr Mastermind Stani Vana, Produzent, Dj und gelegentlicher Vokalist der Band haben (künstlerische) Herausforderungen immer mit offenen Armen willkommen geheißen. Als allerdings unmittelbar vor dem Auftritt beim Vive Latino! Festival in Mexico City das Line Up der Band unerwartet aus den Fugen geriet, musste selbst Vana einmal – kurz! – durchschnaufen. Dann ging er an die Arbeit.

In seinem Studio entwickelte er ganz neue Versionen von 10 der besten und beliebtesten der vielen großartigen DelaDap Tracks, komponierte so ein erstaunliches Set mit alten und aktuellen „Hits“ wie „Straight Ahead/Samo Pravo“, „Crazy Swing“ oder „Don ́t Turn Around“. Dazu noch die neue Single „I Do“, ein früher Vorbote des kommenden Studioalbums „Love & Do“ und ein kleines, feines musikalisches Sahnehäubchen in Form eines Medleys mit dem vielsagenden und zutreffenden Titel „All The Best Of The Old Stuff“.

Als dann noch Sängerin Tania Saedi auf der Bildfläche erschien und diese Lieder in kürzester Zeit einstudierte, war klar, dass, das sich ständig verändernde, kreative Puzzle DelaDap einmal mehr komplett war. Der Rest ist Geschichte. DelaDaps Auftritt in Mexico – Saedis erstes Konzert mit der Band überhaupt! – geriet zum Triumph, Publikum und Band waren total auf einer Wellenlänge und feierten tanzend und spielend gemeinsam das Leben und die Musik.

Überwältigt von diesem Erlebnis war rasch klar, dass etwas mit diesen tollen neuen Versionen der Lieder passieren musste, umso mehr, als Tania Saedi permanent in die Band einstieg. Das Album „Made In Mexico“ nahm endgültig Gestalt an, eine Sammlung vetrauter DelaDap Tracks im neuen Soundgewand und mit der neuen Stimme der Band. Es mag sein, dass diese Tracks ursprünglich für Mexico gemacht wurden, aber ihre endgültige Form fanden sie, so wie die Band, die sie spielt(e) in Mexico. „Made In Mexico“ eben!
 
Harri Stojka
One of Austria’s greatest jazz musicans has musical roots that run deep: He comes from a Roma Gipsy family that surrounded him with rythm and harmony before he could even talk. -Austrian Culture Forum
 
Was Harri Stojka bei Konzerten darbietet, ist kaum zu beschreiben, jedenfalls nicht nur mit dem simplen Wort Zigeunerjazz. Harri Stojka, echter Wiener und Roma in einer Person, und seine Band verwandelten den Konzertsaal in einen wahren Hexenkessel. Gefühle von Liebe, Trauer und herrlicher Glückseligkeit wechselten sich nahezu pausenlos ab. Die Zuhörer hörten Geschichten, deren Worte sie zwar nicht verstanden, doch deren Töne sich tief in Herz und Verstand einprägten. Gleich den Emotionen wechselten auch die Tempi der Musiker von schmelzender, klagender Langsamkeit jenseits aller Zeit bis zu unglaublichem, kaum erfassbarem Tempo. Zu beklagen war eigentlich nur das unwiederbringliche Ende von ‚Romanshago – zu Deutsch: Roma Sein/Lebensstil‘ des Konzertes. – laut Kritik Elke Böcker, „NR“ vom 29.4.06

Coffeeshock Company
…ist SuperSkunkRockReggae vom Feinsten aus der Pannonischen Tiefebene. Seit 2010 werden die Bühnen Europas unsicher gemacht und Konzerthallen zum Beben gebracht. Rock, Reggae, Rap & Funk treffen aufeinander und das Ergebnis ist der einzigartige Stilmix der Coffeeshock Company!

Im April 2013 wurde es sogar so heiß, dass einem auf einmal das Kondenswasser von der Decke in den Nacken tropfte. Und das Debütalbum „Augen Auf Und Durch“ hält, was es verspricht – 100% Musik.

Sprache spielt bei den 6 Burgenlandkroaten eine wichtige Rolle. Die authentischen und ehrlichen Texte, die sich mit aktuellen und oft auch politischen Themen befassen, sind in jenen Sprachen gehalten, mit denen die Musiker auch aufgewachsen sind – Deutsch, Italienisch und Kroatisch.
Das Publikum wird aufgrund der exzessiven Musik auf einen einzigartigen Trip mitgenommen. Auf jeden Fall ist die Coffeeshock Company nicht nur für Reggaefans ein heißer Tipp, sondern auch für diejenigen, die ordentlich abrocken und shaken wollen. Jedes Konzert ist ein einzigartiges Erlebnis voller Power, Groove und Freude an der Musik.

Clara Blume & Band
Clara’s musical journey begins in earnest during her years as Jazz and Fine Arts student in Madrid, the city of her maternal roots, where she was already engaged in various band projects. Madrid is also the birth place of The Proud, an ambitious neo folk-rock project she established together with renowned musicians from NYC, Argentina, Italy and Madrid. Their EP all smokes and echoes was released in 2012.
 
Since 2011 Clara Blume is Circus Directress of Vienna’s infamous Singer Songwriter Circus, where she regularly invites Vienna’s music scene to come together and bear witness to the performance of new, aspiring artists in the context of the spectacular and arresting CIRCUS SHOW.
 
These days Clara is working on her first Solo Debut with Werner Eichhorn (guitars & production) which will be released in the course of 2013. Their unique and powerful reinterpretation of new folk country songs in Spanglish is assembled around rough and natural sounds, recorded with a lot of room and air. Owing to the immediacy and emotional rawness of the songs, as well as the quality of the songwriting, the listener is immediately propelled into a different world of rugged American landscapes and lonesome deserts.
 
Clara Blume’s rendition of these songs is compelling and passionate: she retells the primary stories of love and death, living and learning, with an irrefutable, authentic display of anger, hurt, strength and confidence, while at the same time being able to imbue some of her lighter, more humorous songs with a real sense of comedy, thus revealing an appreciation for irony and for the absurd that makes every single performance so entertaining and unique.