The Geezershttps://www.facebook.com/pages/The-Geezers/201790636525689Musikalisch im bittersüßen Britpop-Wahnsinn der 90er Jahre sozialisiert, heißen Alex Wunderbar (voc/guit) und Paul Schiff (voc/guit) zusammen konsequenterweise The Geezers – das ostösterreichische Äquivalent zu „Haberer“ also. Mit der nordenglischen „lad culture“ haben ihre Nummern trotz der Liebe zu Oasis, Blur, Pulp & Co. heute nur wenig gemein. Statt übersteuerter Gitarren-Wände und Spaßpulver-geschwängerter Frontman-Hybris lauscht man da fein ziseliertem Acoustic Folk Rock, bei dem man den beiden anhört, dass sie als Kinder lieber vorm Plattenregal der Eltern gespielt haben, als draußen mit den anderen den Räuber oder Gendarm zu geben. Da wurde den Beatles, den Stones, ELO, CCR, später auch Tom Petty oder Paul Weller sehr genau zugehört und – nach jugendlichem Gut-Befinden – entschied man sich, diesen guten alten Stoff künftig zur Inspiration zu verwenden.Das Resultat: Songs wie die aktuelle Single „Atmosphere“, ein psychedelisches Banjo-Monstrum, zu dem auch George Harrison seine Sitar noch einmal abgestaubt hätte. Oder der Singalong-Stampfer „A Little Sympathy“, mit dem man problemlos Freitagnacht-Clubs in der Country-Metropole Nashville, Tennessee füllen kann. Und natürlich „Gravity“ – die weltweit einzige Noel Gallagher-B-Side, die nicht von Noel Gallagher stammt.
Am wohlsten fühlen sich Alex und Paul übrigens auf einer Bühne. Man munkelt in stets gut informierten Kreisen sogar, dass es seit Simon & Garfunkel und den Everly Brothers kein vergleichbares Duo mehr auf Österreichs Konzertbrettern gab. Ok, das war jetzt gelogen – die waren nie bei uns. Aber der Vergleich ist nicht weit hergeholt. The Geezers sind live einfach bestechend!
Vor einem Jahr war sie noch das ‚aus dem Nirgendwo aufgetauchte Singer/Songwriter-Wunderkind‘ von Problembär Records.
Mittlerweile hat sie in Wien fast alles bespielt, was zu bespielen ist. Auch das Bluebird-Festival.
Die bereits im Dezember 2012 vom Stapel gelassene Debüt-Single „The Killing Smile“ konnte sich prompt in den Rotationen von fm4 und GoTv behaupten. Und auch ihre weiteren Singles haben Airplay. Seit dem Erscheinen ihres Debüt-Albums letztes Frühjahr tritt sie auch mit Band auf, das Shelter beehrt sie diesmal solo.
Und sie spielt für uns Songs, die hauptsächlich in schlaflosen Nächten entstanden sind.
Love, Hate, Rock & Roll, eine gehörige Prise Protest, und hie und da ein Augenzwinkern. Süße Melodien treffen auf bissige Inhalte, Unbeschwertheit auf Kummer. Kidcat Lo-fi beweist stets ein Händchen für in’s Ohr gehende Songs!