2018
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Mittwoch Juli

Ahoi! The Full Hit of Summer 2018

Donaulände Linz Ernst-Koref-Promenade, 4020 Linz
Einlass: 14:00 Uhr Beginn: 14:00 Uhr
  • Abendkassa 0.00
  • Vorverkauf 74.00

Gewinne 3 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 09. Juli 2018

Ahoi! The Full Hit of Summer 2018 am 11. July 2018 @ Donaulände Linz.
  • The National
  • Chvrches

Quality music for quality people: Ordnung trifft Chaos, Dunkelheit trifft Licht für einen weiteren Sommernachtstraum in Linz. Open Air am Flussufer im Donaupark gastieren The National und CHVRCHES für ihre einzigen Festival-Shows in Österreich 2018. And more to join!

Nach dem Open-Air-Debüt 2016 mit Sigur Rós und Beirut sowie Arcade Fire 2017 kehrt das Posthof’sche Musikfestival Ahoi! im Juli 2018 erneut an den einzigartigen Raum zwischen Lentos und Brucknerhaus zurück. Mittendrin im jungen Konzertformat der LIVA-Häuser Posthof und Brucknerhaus mit PSI music: Die frisch mit ihrem ersten Grammy gewürdigten Grand Seigneurs der wohltemperierten Rock-Epik The National aus Ohio und die schottischen Elektropop-Superstars CHVRCHES um Frontfrau Lauren Mayberry als Co-Headliner! Das weitere Line-up folgt in Kürze – so please stay excited for more.

Von der US-Ostküste aus sendet das Indierock-Quintett The National seit 1999 seine kunstvollen Arrangements, die außen rubinrot glänzen, aber das Teuflische im Inneren spüren lassen. Live eine Band, die geradezu einem Exorzismus gleichkommt und den Donaupark zum Brodeln bringen wird. ‚Weniger ist mehr‘ ist das entwaffnende Motto des jungen Trios CHVRCHES aus Glasgow: Der ‚best new act‘ (SXSW 2013) kreiert aus den einfachen Mitteln Melodie, Rhythmus, Arrangements und glockenklaren Vocals eine hoch dramatische, intensive und sofort gefangen nehmende Klangwelt.

Update:

Ahoi! The Full Hit Of Summer: Young Fathers entern Red Bull Music Stage am 11.7.

Lineup der Openair-Nightline rund um das kühne Poptrio aus Edinburgh komplett!

Ordnung trifft Chaos, Dunkelheit trifft Licht für einen weiteren Sommernachtstraum in Linz. Open Air am Flussufer im Donaupark gastieren u.a. The National und CHVRCHES am 11. Juli für ihre einzigen Festival-Shows in Österreich 2018. Jetzt wurde auch das Programm für die Show nach der Show, die Red Bull Music Stage im zur Disko mutierten, nächtlichen Foyer im Linzer Brucknerhaus komplettiert!

Nach dem Schlussakkord von The National im Donaupark werden nebenan im Brucknerhaus die Regler hochgefahren. Ab 23:00 Uhr verwandelt sich das Foyer zur Red Bull Music Stage mit weiträumigen Dancefloor. Hier setzen die derzeit vielleicht coolste, kühnste Kraft des HipHop und gleichzeitig visionärste Popband weit und breit – das Trio Young Fathers aus Edinburgh -, das junge Duo Anger aus Brixen / Südtirol sowie Jakob Bouchal aka Disco Demons an den Decks ein spätsommernächtliches Highlight.

Der Eintritt zur Red Bull Music Night ist im Tagesticket zu Ahoi! The Full Hit Of Summer 2018 bereits inkludiert oder kann separat zum Preis von € 19,- gekauft werden.

VVK: Red Bull Music Ticketing, Posthof-Onlineshop, LIVA Servicecenter im Brucknerhaus (0732/775230), Veritas Ticketbüro (0732/772833), oeticket und alle oeticket-Vorverkaufsstellen.   Eintritt frei mit gültigem Tagesticket solange der Vorrat reicht.

Young Fathers

Aus allem, was das Trio aus Edinburgh rausballert, blitzt blanke Genialität: Gleich mit ihrem Debüt ‚Dead‘ gewannen Young Fathers als krasse Außenseiter den begehrten Mercury Prize für das beste Album 2014. Sie tourten 2016 die Welt mit Massive Attack und waren in Danny Boyles ‚Trainspotting‘-Sequel ‚T2‘ mit mehreren Songs vertreten. Vor allem aber sind sie die derzeit vielleicht coolste und kühnste Kraft des HipHop weit und breit.

Vorausgesetzt man sollte es überhaupt noch HipHop nennen, wenn Young Fathers Genres wie Pop, Krautrock, Soul, R’n’B, Electro, Grime oder Gospel genüsslich aneinander reiben. Apropos Gospel: Wohltemperierte polyphone Stimmen prägen oft das Klangbild der Schotten. Etwa wenn sie bei einem Track wie ‚Only God Knows‘ (der laut Regisseur zum ‚Herzschlag‘ von ‚T2: Trainspotting‘ wurde) mit Chorgesang anheben und dann einen brillanten Bastard aus Punk und Rap bangen lassen. Oder auch bei der Single ‚Lord‘ aus ihrem neuen, dritten Album ‚Cocoa Sugar‘, die als wunderschöne Popballade daherkommt, aber durch sonische Querschläger immer wieder vom Weg in die Süßlichkeit abkommt.

Ob HipHop-Freibeuter oder visionäre Popband, ob mit politischer oder mit poetischer Agenda – Young Fathers bleiben auch mit ‚Cocoa Sugar‘ schwer einzuordnen. Und das ist gut so. ‚Wenn wir versuchen, uns in eine Schublade zu stecken, kommen überall Stacheln heraus‘, sagen sie selbst ziemlich treffend.

Und wie angriffslustig sich Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und Graham Hastings live am Mikro gegenseitig befeuern, konnte man schon beim herbstlichen Ahoi! Pop Festival 2014 im Posthof erleben. 2018 setzen sie ein spätes, sommernächtliches Highlight auf der Red Bull Music Stage im Brucknerhaus.
https://www.young-fathers.com/
Aktuelle CD: ‚Cocoa Sugar‘ (2018), Ninja Tune

Anger 

Emo-Boy trifft Skatergirl. Natürlich konnten sich die beiden anfangs nicht ausstehen. Aber irgendwann wurden sie Freunde. Dann ein Paar. Dann eine Band. Anger sind Julian Angerer und Nora Pider aus Brixen, Südtirol. Vor kurzem sind die beiden nach Wien gezogen und brachten ein wunderschön melancholisches Gemüt mit leicht italienischem Flair aus den Bergen mit. Der Wiener Winter hat diese dann in eine ganz besondere Sorte Dreampop verwandelt. Musik von und für Hedonistpoplovers.

Die Stimmen flüstern, sie säuseln, die Gitarren werden gestreichelt, und doch darf es auch ein bisschen Funk an der einen oder anderen Ecke sein. ‚Without You‘ etwa ist ein Liebeslied, so wie es auch die nächste Single ‚Another Love‘ ist. Ein Liebeslied für sich selbst und für das Gegenüber, für die Musik und für das Gefühl, das sich ausbreitet, wenn sie allen anderen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Zum Ahoi! The Full Hit Of Summer Festival nehmen Anger ihren Live-Drummer Bernhard Busetti und ihre erste EP mit – sie heißt ‚Liebe & Wut‘.
https://www.facebook.com/weare anger/

Jakob Bouchal

Seit fast zehn Jahren trifft man ihn regelmäßig in den Clubs des Landes: mal als Besucher, mal als DJ – früher unter dem Künstlernamen Disco Demons, mittlerweile unter seinem echten Namen. Genregrenzen werden dabei wenig bis gar nicht beachtet, je nach Ambiente und Uhrzeit ist von verträumten Electronica-Sounds bis zu treibendem Techno für verschwitzte Morgenstunden alles drinnen – am liebsten dann aber doch House, in allen Facetten. Als Musikliebhaber wie Nachtschwärmer gestaltet Jakob mit den Veranstaltungsreihen ‚Partout‘ und ‚Lost in Linz‘ die Clublandschaft von Wien und Linz mit, tagsüber ist er entweder an der Uni anzutreffen oder schreibt für The Gap über Musik.

Die Grand Seigneurs der wohltemperierten Rockepik führen das diesjährige Ahoi! The Full Hit Of Summer Festival an! Von der Ostküste der USA aus sendet das Quintett seit 1999 seine kunstvollen Arrangements, die an der Oberfläche rubinrot glänzen wie edler Wein, aber den Teufel im Inneren spüren lassen. Dionysos trifft Diabolus, Ordnung trifft Chaos, was immer man unter Gut und Böse versteht.

Seit 28.Jänner 2018 dürfen sich The National über ihren ersten Grammy freuen. Verliehen für ‚Sleep Well Beast‘, ihrer jüngsten Studioarbeit, mit der die Band u.a. unsere Headliner des Vorjahres Arcade Fire im Wettlauf um das beste Alternative Album ausstachen. Auch wenn der Auszeichnung das Präfix ‚Alternative‘ anhängt: Die Freude über den Preis dürfte bei Matt Berninger, den Gebrüdern Aaron und Bryce Dessner sowie Scott und Bryan Devendorf überwiegen, schätzt die Band ihr jüngstes Werk doch als eine ihrer persönlichsten und formal experimentellsten Arbeiten ein.

Viel gewagt, alles gewonnen. ‚Sleep Well Beast‘ ist das siebte Album, der vor 20 Jahren in Cincinnati gegründeten und später längere Jahre in Brooklyn beheimateten Band. Und in der Tat haben The National beim aktuellen Album vieles anders gemacht. Und vieles richtig. Zum ersten Mal hatten The National in Aaron Dessners neuem Studio im Upstate New York alle Instrumente an einem Platz und konnten ohne Zeitdruck Tag und Nacht an den neuen Songs arbeiten. Etwas, das der Band, als sie noch in Brooklyn hauste, nie gelang. Und das obwohl The National einen unglaublich langen Weg hinter sich haben: Support-Act, Klassenbeste der amerikanischen Indie-Schule, jetzt geehrt und gefedert.

Aber das wichtigste ist: Sie sind besser denn je. Sie sind Liebe. Und das Gegenteil davon. Sehr viel Poesie und ein bisschen Wahnsinn. Chaos und Ordnung. Live eine Band, die geradezu einem Exorzismus gleichkommt. Und den Donaupark zum Brodeln bringt. americanmary.com

MOSES SUMNEY

Seit er 2014 mit der absichtsvoll unfertig klingenden EP ‚Mid-City Island‘ debütierte, flüstert man sich in Checkerkreisen zu, dass hier ein neuer Stern am Soul-Singer-Songwriter-Himmel im Aufgehen sei. Eine weitere EP (‚Lamentations‘), eine Gastrolle auf Solanges ‚A Seat At The Table‘, ein eigenes Album (‚Aromanticism‘) und Auftritte im Vorprogramm von Sufjan Stevens, Karen O oder David Byrne später steht fest: Moses Sumneys Stern ist wohl wirklich einer, der uns in Zukunft noch lange in guten und schlechten Zeiten bescheinen wird.

Sumney wurde 1990 im kalifornischen San Bernardino als Sohn eines Pastorenehepaares geboren. Als er 10 Jahre alt war, zogen die streng religiösen Eltern mit der Familie in ihre Heimat Ghana zurück – ein Kulturschock für den amerikanisierten Bub, der versuchte, sich die Fremde mit dem Nachsingen von Countrypop-Hits heimeliger zu machen. Mit 16 zieht er allein in die USA zurück, studiert Kreatives Schreiben und findet einen Job als Werbetexter. Daneben probiert er sich an eigenen Songs, taucht tief in die Spiritualität seiner Musik ein, bis er im Alter von 22 Jahren den Schritt nach draußen wagt.

Ein Gefühl kosmischer Einsamkeit durchzieht Sumneys erstes, bislang einziges Album ‚Aromanticism‘, das in vielen Best-of-2017-Listen Einzug fand. Mit einer hingehauchten – mitunter an Robert Wyatt erinnernden – Falsettstimme, die sowohl Qual als auch Wohlklang kennt, beklagt er die Abwesenheit alles Romantischen und verwandelt sie in ätherische, kammermusikalische Seelenlandschaften, die auch mal zu schroffen Gebirgszügen auswachsen können. Musik für ein postemotionales, postsakrales, postsoziales Zeitalter. Frag nach bei ANOHNI, James Blake und Radiohead.

‚Eine Hochmesse des tränenschönen Soul-Folk‘ (Musikexpress)

‚Seine Musik klingt, als hätten Popol Vuh mit Marvin Gaye gejammt oder Sigur Rós versucht, ein zeitgenössisches R’n’B-Album mit Jeff Buckley aufzunehmen.‘ (Rolling Stone)

DEAP VALLY

leines Set-up, großer Sound, hypnotische Wirkung. Kennengelernt haben sich die beiden kalifornischen Musikerinnen allen Ernstes bei einem Strickkurs, doch aus ihren Instrumenten, dem Schlagzeug und der Gitarre, holen sie nur ausgesuchten bluesinfizierten Rock’n’Roll heraus. Und nicht nur das. Wer sie unbedingt einsortieren möchte, sollte das zwischen Punk und Funk tun. Oder zwischen White Stripes und Black Keys.

Ein wildes Programm haben sich die beiden ‚valley girls‘ aus dem großteils zu LA gehörenden San Fernando Valley zurechtgelegt: Während Lindsay Troys whiskeygetränkte Stimme und ihre herrlich angezerrte Killergitarre in Richtung Chaos steuert, bringt Julie Edwards‘ heftiges Drumming ein wenig Ordnung ins Spiel.

2013 schlugen Deep Vally mit ihrem Debüt ‚Sistronix‘ auf, tourten damit weltweit und gastierten auf Festivals wie Glastonbury, Hurricane oder Southside. Mit so unterschiedlichen Acts wie Queens Of The Stone Age, Black Rebel Motorcycle Club, Band Of Skulls, Marilyn Manson, Muse, Peaches, Wolfmother, Babes In Toyland oder Mumford & Sons waren Deap Vally schon unterwegs.

2016 erschien das zweite Album ‚Femejism‘, produziert von Lindsey und Julie selbst, gemeinsam mit Nick Zinner, dem Gitarristen der Yeah Yeah Yeahs. Die Platte hört sich an wie eine Liveshow von Deap Vally: Kraftvoll, grimmig, gnadenlos ist der Sound, mit einer physischen Präsenz, der man sich nicht entziehen kann. Rohe Energie, derber Groove, purer Sex. Ihre Instrumente behandeln Deap Vally wie Maschinengewehre, aber hinter der Bühne streicheln sie schon mal kleine Kätzchen. Bei Tag Wölfinnen im Schafspelz, bei Nacht Schafe im Wolfsfell. Freundlich, aber sehr, sehr bestimmt. Eine Kampfansage an veraltete Geschlechterrollen. Und zum Niederknien gut.

‚Ihre Musik ist so badass, dass selbst Tarantino vor Neid platzen müsste.‘ (Rockstar Mag)

‚Rine vierbeinige Riff-Maschine, die ihresgleichen sucht‘ (FM4)

DREAM WIFE

Den Bandnamen ernst genommen, stecken nicht nur eine, sondern gleich drei Traumfrauen hinter Dream Wife. Ganz ernst war es Rakel Mjöll, Alice Go und Bella Podpadec mit der Band allerdings anfangs nicht. Dream Wife war vielmehr der Name eines feministischen Kunstprojekts, das die drei Studienkolleginnen 2015 für eine Ausstellung an der Brighton University planten.

Nach ein paar selbst organisierten Konzerten in Kanada und Europa fand das isländisch-britische Trio aber zunehmend Gefallen am eigenen Tun und erweiterte das vier Songs umfassende Repertoire um die im März 2016 erschienene ‚EP01‘. Mit den folgenden Singles ‚FUU‘ – kurz für ein freundliches ‚Fuck You Up‘ – und ‚Somebody‘ setzte dann ein Hype ein, wie ihn die Insel lange nicht gesehen hat.

Der Grund für die Schnappatmung der Briten: Dream Wife haben ihre Riot-Grrrl-Lektion gründlich gelernt, sagen Yeah Yeah Yeahs, können aber auch Spice Girls. Punk Rock hinter einer hämisch grinsenden Pop-Maske – und dazu der vorauseilende Ruf, eine furiose Liveshow abzuliefern. Das führte in weiterer Folge zu ausverkauften Gigs in ganz UK und Einladungen auf internationale Festivals wie Iceland Airwaves, Roskilde, SXSW oder dem Reeperbahn Festival. Und auch andere Bands wurden auf Dream Wife aufmerksam. So luden The Kills die Band ein, sie auf einer Kalifornien-Tour zu begleiten und zeigten sich schwer begeistert von der Präsenz des Trios.

Seit Anfang 2018 ist nun das Debütalbum von Dream Wife draußen. Für den NME ‚das Aufregendste, das du diesen trostlosen Jänner, und sehr wahrscheinlich das ganze Jahr 2018, hören wirst‘. Wir lassen uns gerne den Kopf verdrehen.

‚Das Punkrocktrio Dream Wife macht Musik, die der Konvention den Mittelfinger zeigt.‘ (The Fader)