2027
06
Samstag Februar

Driss El Maloumi Trio

Porgy & Bess Riemergasse 11, 1010 Wien
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Einlass: 19:30 Uhr Beginn: 20:30 Uhr
  • Vorverkauf 44.99

Gewinne 1 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 31. Januar 2027
Driss El Maloumi Trio am 6. February 2027 @ Porgy & Bess.

Geboren 1970 in Agadir (Marokko), ist Driss El Maloumi ein Musiker, der für sein Talent und seine Virtuosität bekannt ist. Er gilt als einer der gefragtesten Oud-Spieler seiner Generation. Sein selbstbewusstes und zugleich sensibles Spiel ist geprägt von jener Tiefe, die dieses bedeutende Instrument der arabisch-andalusischen Musik auszeichnet.

Nach dem Erwerb eines Bachelor-Abschlusses in Arabischer Literatur im Jahr 1983 setzte er sich in seiner Abschlussarbeit mit einem philosophischen Zugang zur Musik auseinander (Form und Inhalt im künstlerischen Diskurs). Darüber hinaus absolvierte er eine umfassende Ausbildung in klassischer arabischer und westlicher Musik. Am Nationalen Musikkonservatorium in Rabat gewann er 1992, 1993 und 1994 den ersten Preis für Oud, den ersten Preis für weiterführende Studien sowie den Ehrenpreis beim nationalen Oud-Wettbewerb. Seit 2010 ist er Direktor des Musikkonservatoriums von Agadir.

Obwohl Driss El Maloumi die traditionelle Berbermusik meisterhaft beherrscht und interpretiert, wird sein Schaffen vor allem durch Begegnungen mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern bereichert. Dazu zählen Jordi Savall und das Ensemble Hesperion XXI (Spanien) sowie Montserrat Figueras (Spanien), mit denen er mehrere Alben aufgenommen hat, ebenso Pierre Hamon (Frankreich), Keyvan Chemirani (Iran), Françoise Atlan (Frankreich), Debashish Bhattacharya (Indien), Omar Bachir (Irak), Prabhu Edouard (Indien) und Carlo Rizzo (Italien) im Bereich der Alten, traditionellen und klassischen Musik. Im Jazz arbeitete er unter anderem mit Paolo Fresu (Italien), Claude Tchamitchian (Armenien), dem Paf Trio (Italien), Daniel Mille (Frankreich) und Xavi Maureta (Spanien) zusammen.

Er schrieb und komponierte Bühnenmusik für zahlreiche Produktionen, darunter Isabel I, Reina de Castilla (Musikalische Leitung: Jordi Savall), L’Amour Sorcier von Manuel de Falla (Regie: Antoine Bourseiller), Caravane de lune (Musikalische Leitung: Gérard Kurdjian) und Oiseau de lune (Regie: Antoine Bourseiller).

Darüber hinaus wirkte er an Filmmusiken mit, unter anderem für La Source des femmes (Regie: Radu Miahileanu) und Le Maroc vu du ciel (Regie: Yann-Arthus Bertrand). Driss El Maloumi tritt außerdem gemeinsam mit bedeutenden Dichtern wie Abdellatif Laâbi (Marokko) und Adonis (Syrien) auf.

Im Jahr 2000 nahm er das Jazz-Album Tawada auf, das er gemeinsam mit Alban Darche schrieb (4 Sterne im Jazz Magazine). Es folgten 3MA mit Ballaké Sissoko und Rajery, das 2008 in den European Charts zum besten World-Music-Album gewählt wurde, Makan (2014; „Ein Meisterwerk!“ – Les Inrockuptibles) sowie Anarouz (2017), erneut mit Ballaké Sissoko und Rajery. 2023 erschien das Album ASWAT, und 2024 produzierte und veröffentlichte das Trio gemeinsam mit dem Watar String Quintet das Album DETAILS.