VSA Special Holmes - Abgesagt! abgesagt
Gewinne 1 x 2 Karten
Teilnahmeschluss: 05. Mai 2012
Das aus Schweden stammende Indie-Folk-Sextett Holmes tritt am Dienstag, den 8. Mai im Haus der Musik auf. Als das Rolling Stone Magazin im Herbst 2010 für Holmes ein neues Genre erfand (‚Scandinavian Americana‘) war dies erst der Anfang des Lob-Reigens. Mit dem von Presse wie Fans gleichsam geliebten ‚Have I Told You Lately That I Loathe You‚ gelang Holmes ein Album, das man getrost als Überraschung des Jahres bezeichnen kann. Die Woge überwältigenden Lobes führte die Indie-Band in kürzester Zeit sogar als Headliner zum wundervollen Orange Blossom Festival und eroberte das Herz des WDR Rockpalasts, der ein Live-Konzert des Kollektivs filmte.
Mit ‚Burning Bridges‚ erscheint am 13. April 2012 das Nachfolgealbum der schwedischen Folk-Künstler, das in sämtlichen Belangen einen großen Schritt vorwärts bedeutet: Mehr Instrumente, mehr Gefühle, mehr Atmosphäre. Im Vordergrund stehen erneut sich langsam aufbauende, wunderschöne Songs, deren sorgfältige Arrangements von Wellen aus Akkordeons, Lap-Steel-Gitarren und Klavier-Sounds umspült werden. Sinnbildlich für das liebevolle Songwriting und Holmes´ beharrliche Langsamkeit sind Songs wie das träumerische ‚Vinter‚: eine blühende, von innen wärmende Liebeserklärung an die kalte Jahreszeit, wie sie selten zuvor geschrieben wurde. Skandinavische Melancholie trifft zeitlosen Folk.
Aufgenommen wurde das dritte Album im heimischen ‚Kepner Treg Studio” in Göteborg von Per-Ola Eriksson, dem nicht zuletzt dank seiner Arbeit für die schwedischen Tausendsassas Boy Omega und The Book Of Daniel der Ruf anhaftet, aus einfachen Songs wundervolle Kleinode zu schaffen. Lebendig und in universal schimmernden Klangfarben hat er den Sound von “Burning Bridges” eingefangen, ohne den sehr speziellen Humor der Band zu vergessen. “Play as if you’re making a Wu-Tang beat‘, ist eine der Vorgaben, die Holmes ihren neuen Bandmitgliedern an Bass und Schlagzeug (nicht ganz ernst gemeint) auf den Weg gaben.
Ihre demütige und dankbare Herangehensweise an ihr Leben als Musiker liegt in ihrer Heimatstadt begründet: Holmes begannen bereits in den 90er Jahren als Kollektiv Musik zu machen – in einer Zeit, in der die größten Hiphop-Alben der Geschichte entstanden und Punkrock-Shows die abendlichen Live-Aktivitäten in Vänersborg dominierten, einer Kleinstadt, wie sie im Buche steht. Fast ein Jahrzehnt spielten die Mitglieder mit diesen gegensätzlichen Einflüssen, ließen anschließend mit den Red House Painters, The Cure oder auch Tim Buckley weitere Vorbilder in ihren Plattenschrank Einzug halten und fanden schließlich 2008 den Weg zur Black Star Foundation, einem der letzten überlebenden Punk/Rock-Labels Schwedens.