The Base
The Base
Zelebriert den Widerspruch!
Im Nachhinein sieht man immer klarer.
Ist: Blödsinn.
Nach dem ersten Durchlauf von ‚Secret Second Thoughts‘ sieht man erst mal gar nichts mehr. Zu viele Fragen schwirren da durch den Kopf. Etwa: Was war das da gerade? Twang n´ Roll? Songwriter-Rock? Stoner Pop?
The Base, größte kleine Band der österreichischen Musik-Szene, entweichen auf ihrem neuen Album endgültig den Konventionen. Eine Ode an den Widerspruch, grandios in ihrer fokussierten Entrücktheit.
‚The rats won´t leave the ship‘, heißt es zum Auftakt. Norbert Wally (g, v), Albrecht Klinger (b, v) und Karlheinz Milklin jr (d) legen furios los, es schaukelt betrunken der Beat, es schunkelt vergessen die Gitarre, dazu die große Konstante im Klang: Die raubeinige Romantik in der Stimme. Die, selbst würde sie aus einem Telefonbuch vorlesen, noch in düstere Sphären entführt und doch Wärme vermittelt.
Piraten-Chor, Bläser, hymnische Refrains: Das Album wird in seiner ersten Hälfte zum Kumpel, der grandios auf den Punkt spielen kann und dabei immer ein hinterhältiges Grinsen auf den Lippen hat – weil er die besten Geschichten zu erzählen hat. So einem braucht es an jedem Tresen. ‚Slomo Mother´s Son‘ und die Single ‚Scooterboy‘ sind Songs zwischen den Welten von Rock und Blues, Verzweiflung und Euphorie, Kammerpop und Gesten für die ganz große Bühne.
Das wertvolle Element der Verwirrung setzt ein, wenn The Base plötzlich das Tempo rausnehmen und ruhige, akustische Klänge von unverschämter Schönheit aus dem Nichts erschaffen. ‚Kiss Me Goodnight‘, ‚We Can´t Leave‘ und ‚You Turn Me On‘ sind Lovesongs aus einer anderen, geheimnisvolleren Welt. Einer, in der Melodien von Nick Cave umherschwirren, himmlische Refrains von R.E.M. und die ganz eigene, hoffnungsvolle Melancholie.
Im Nachhinein ist vieles unklar.
Das ist vielleicht das größte Kompliment, das man einer Band heute machen kann.
Sebastian Krause, Kleine Zeitung
DJ Andyloop is one of the most influencial characters of the Global Beat scene in Barcelona. As a DJ and producer as well as a club promoter. In the late 90s, he was part of the legendary Freitags-Bar in Berlin, a pioneering club of the Global Beat genere. In 2004, alongside the musician Wagner Pa, he founded the mythical and successful ‚Brazelona Sessions‘ at Sala Sidecar (Barcelona) where he shared the stage the biggest names of Global Beat until 2010.
Andyloop is a born beat investigator who is always in touch with the new music that comes from the Balkans, New York, latin America etc, creating a combination of diverse and urban sounds. His mixing style is smooth and fresh and his DJ-sets are full of rhythm, joy, positivism and color.
He was playing in a multitude of clubs and festivals in Europe, Latin America and United States. As a producer, he released several Remixes together with Toti Arimany & Maxey on labels like Urban-World-Records (Copenhagen), Turntables on the Hudson and Wonderwheel (New York) or Nascense (London). He collaborated with producers and bands like Zulu 9.30, La Troba Kung-Fu, DJ Nickodemus, Los Chicos Altos and DJ Tillo (Macaco/Orishas). With DJ Tillo he forms the DJ-team Global Duo.
https://soundcloud.com/dj-andyloop
DJ Don Ricardo aka Richard Schuberth, Schriftsteller, Essayist, Cartoonist, Gründer und künstlerischer Co-Leiter des Festivals Balkan Fever und Verfasser des Musiklexikons «CrossRoots». Als DJ lädt er zu musikalischen Entdeckungsreisen von Kagran bis Teheran, von Karls- bis Hayderabad ein. Als “postosmanisches Wetterleuchten” hat man einmal seine Auftritte bezeichnet. Ekstase, Groove und viele unerwartete Leckerbissen abseits der üblichen Balkan-Kost erwarten uns; nicht unüblich, dass sich plötzlich auch irische Reels, 70’s-Funk und Andrew Sisters in seinen World-Beat mischen.
Don Ricardos DJ-Menüplan finden Sie unter:
http://richard-schuberth.com/musik/dj