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  • Kapitulation zur Freiheit Hurts Interview
  • ADE Special New Hot Shit #54
  • Transition Spotlight #54
  • Geröstetes Kukuruz-Supperl Eat me! #54
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    Eat me! #54
Leitartikel von Michael Ledl, Philipp Heinkel, Daniel Kubera

Hallo Erde!

Breaking News - VOLUME 54 ist da!

Unsere erste Seite von VOLUME #54 beginnt dieses Mal mit einer Textzeile aus John Lennons Song „Imagine“: Nothing to kill or die for, and no religion too, imagine all the people, living life in peace...

The Libertines im Interview

Renaissance statt Reunion

Mit Carl Barât zu telefonieren, ist immer eine sehr feine Angelegenheit. Vor allem dann, wenn er bestens gelaunt im ausnahmsweise sonnigen London sitzt und charmant Geschichten darüber erzählt, wie er heute Shorts und Flipflops trägt. Außerdem ist das neue Album "Anthems for Doomed Youth" von The Libertines einfach zu gut gelungen, um nicht auch ein paar Fragen in die musikalische Richtung zu stellen. Reunion? Eher ein Schlachtruf, ein Heimkehren und gleichzeitig auch ein Zurückerinnern!

Alligatoah im Interview

Immer wieder Fußnägel schneiden

Da ist das Ding: Lukas Strobel alias Alligatoah präsentiert sein viertes Album namens "Musik ist keine Lösung", das er in seinem eigenen Studio aufgenommen hat – irgendwo in der niedersächsischen Pampa. Nicht unbedingt die Produktionsart und Weise, die Mann und Frau von einem MC erwartet. Wie auch immer: VOLUME hat beim Spitzengespräch versucht zu klären, ob Musik doch eine Lösung sein kann. Immerhin steht jetzt fest, was das Ganze mit Fußnägeln zu tun hat.

Hurts im Interview

Kapitulation zur Freiheit

Gleich mit ihrem Debütalbum namens "Happiness" ist das britische Duo Hurts durch die sprichwörtliche Decke gegangen. Seitdem stehen Theo Hutchcraft und Adam Anderson für modernen, gefühlvollen aber keinesfalls schnulzigen Synthie Pop. Der Erfolg gibt den Herren aus Manchester recht, ausverkaufte Tourneen und Topplatzierungen in den Charts sind das Resultat ihrer harten Arbeit. Nach "Exile" folgt nun das dritte Album "Surrender". Kapitulation? Von wegen!

Supernackt #54

Globale Psychose

Die Spannung steigt. Es liegt etwas in der Luft. Teilweise Staub von zerbombten Häusern und Teile von Menschen. Teilweise nur ein angstgesteuertes Raunen, das paranoid durch die Häuserschluchten und das Rückgrat der Gesellschaft kriecht. Sie spaltet. Bis sie sich hasserfüllt und gewaltbereit gegen alles Andere und sich selbst richtet. Das globale Bewusstsein wirkt verängstigt, schizophren, psychotisch.

Angefressen #54

In the midnight hour, she cried Wurst, Wurst, Wurst

So ein riesen Aufstand und das alles nur wegen Wurst? Würden jetzt Punkrock-Songs unter drei Minuten und Knutschen in lauen Sommernächten Darmkrebs verursachen, das wäre mal echt superbeschissen. Mir fallen noch diverse andere Sachen ein, die mein Leben lebenswert machen. Ob da Wurst überhaupt unter den Top-100 rangiert? Ich weiß nicht.

Highlights

Fotointerview

6 mit: Gnackwatschn

Die Gnackwatschn sind eine illustre Truppe. VOLUME hat sie für ein "6 mit" vor die Kamera geholt und ihnen sexy Posen zu den Themen "Ass im Ärmel", "Luftdetschn" oder "Fegefeia" entlockt.

Fotointerview

6 mit: Go Go Berlin

VOLUME hat die wunderbaren Go Go Berlin zum Fotointerview getroffen. Eine hairy Tale über Sandburgen, den Winter, Kindereien und elektrifizierte Leben ist dabei entstanden.

Innenleben #54

Digitale Schlussstriche

Manche Geschichten verlaufen in Fast Forward. Während ich gerade noch das Gefühl hatte, dass eigentlich erst der Vorspann läuft, findet die Geschichte ein jähes Ende via Facebook-Messenger: „Du, sorry, du bist echt nett, aber ich glaube, wir sollten uns nicht mehr treffen.“

Entbehrliches Wissen #54

Glück und Zufriedenheit

Genug von der Krise, widmen wir uns lieber dem Glück und der Zufriedenheit. Die kann man schließlich berechnen, kaufen oder bekommt sie gleich direkt in der Schule beigebracht - bevor es zu spät ist und man Kinder anstatt Geld hat..

Let's Talk About Sex #54

Sexuelle Freizügigkeit vs. Sexuelle Freiheit

Der Morgen ist angebrochen. Wieder jemand, der auf der anderen Seite meines Bettes in Embryostellung liegt. Ein Fremder in meinem Bett. Doch es lässt mich kalt, da ich mir selbst fremd bin. Leider war ich nicht betrunken genug, um diese Nacht und seinen Namen zu vergessen. Nun haben wir die Wahl: Entweder erbrechen wir uns beide vom Mundgulli des anderen, oder wir versinken vor Scham im Boden, wenn wir uns an den stümperhaften Versuch eines befriedigenden Koitus zurückerinnern. Ich hoffe, er macht keine Anstalten für Wiedergutmachungssex, um nicht als potenzarmes Würstchen in meine Memoiren der Lüste einzugehen.