(gegründet 1962)
Rock
Im Gegensatz zu den eher braven Beatles waren die Rolling Stones die "bad boys" der Rockmusik, hatten lange Zeit ein Rebellen-Image und schon bald einen unverwechselbaren Sound. Debüt-Auftritt als "Rolling Stones" am 12.07.62 im 'Jazzclub' der BBC. Plattenvertrag bei Decca durch Manager Andrew Loog-Oldham. Debüt-Single "Come On" (im Original von Chuck Berry). Zu Beginn mit Songs anderer Autoren erfolgreich: "I Wanna Be Your Man" (Lennon/McCartney), "Not Fade Away" (Buddy Holly) und "Little Red Rooster" (Willie Dixon). Bekanntester Song bis heute: "(I Can't Get No) Satisfaction". Die Band gehört bereits in 60er Jahren zu den Superstars. Der Nukleus (Jagger/Richards) bleibt im Gegensatz zu den Beatles zusammen, kann den Wechsel innerhalb der Gruppe verkraften, und so sind die Rolling Stones bis heute die weltweit populärste Rockband. Mick Taylor, der Brian Jones ersetzt hat, verlässt die Band nach 5 1/2 Jahren auf persönlichen Wunsch im Dezember 1974. Ein halbes Jahr später stösst Ron Wood (ehemals The Faces) hinzu, der sich als Idealergänzung zu den "Glimmer-Twins" erweist. Bill Wyman dankt Anfang 1993 offiziell ab, heiratet im April die erst 33jährige Modedesignerin Suzanne Accosta. 40 Jahre Rolling Stones, und kein Ende in Sicht: 2004 erscheint die hochgelobte Doppel-CD "Live Licks". Im September 2005 dann das neue Studioalbum "A Bigger Bang", das erste seit "Bridges to Babylon"(1997), wiederum produziert von Don Was. Am 21.08.05 startet in Boston die neuerliche Welttournee, die 2006 auch nach Europa führen wird. Das Album chartet von Null auf 1, keine Frage.
www.myspace.com/therollingstones