Mi, 29. August 2018

Als Fußgänger die Verkehrsregeln beachten

Dinge, die man getan haben muss #70

Wir alle kennen das: Auto-, Motorrad-, E-Bike- und Radfahrer – und explizit hier auch ihre weiblichen Pendants – fahren allesamt nicht besonders gut, aber immer so schnell wie möglich. Geschenkt. Zumindest ist es aber in den ersten beiden Kategorien so, dass einem bei zu viel abartigem Verhalten auf der Straße, der zum Betrieb dieser Fahrzeuge notwendige und daher teuer erworbene Führerschein ehebaldigst abgenommen wird. Das hemmt die Triebe. Meistens.

Bei Fußgängern ist das anders, weil oft ohne Konsequenzen. Mal blockieren mit den querstehenden Kinderwägen Jungmütter Gehsteig, Radweg und Ausfahrt gleichzeitig, weil sie die Entwicklungen ihrer Hämorrhoiden nicht verkehrsfreundlicher besprechen können. Mal springen todesverachtende Pensionisten, Lemmingen gleich, ohne Rücksicht auf Verluste, auf die Fahrbahn und fordern den Auto-, Motor- und Radfahrern Superheldenreflexe ab. Da könnte man doch etwas tun: Vor den Hämorrhoiden und der Kukidentität war man doch jung und bildungshungrig. Naja, vielleicht ein bisschen. Da hätte man sich ja überlegen können, dass es auch andere Verkehrsteilnehmer gibt, auf die man – durchaus auch aus Eigennutz – Rücksicht nehmen könnte. Exotisch? Hanebüchen? Wunschdenken? Mag ja sein, aber man will den dereinstigen Enkerln ja nicht erzählen, dass man in der Jugend nur Videospiele gespielt, Fast Food gegessen, und Blümchensex gehabt hat, oder?