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"Prey“ ist vielleicht dem ein oder anderen noch als hochgelobter Shooter aus dem Jahre 2006, in dem man als indianisch abstammender Erdling Aliens den Garaus gemacht hat, ein Begriff. Gepimpt mit Fähigkeiten der Urahnen und futuristischem Alienwaffenarsenal hat man alles über den Haufen geballert, was einem vor den Lauf  gekommen ist - das war ein Spaß!
Seither hat sich einiges getan. „Prey“ kehrt elf Jahre später zurück und hat außer dem Namen nichts mehr mit dem Vorgänger gemein. Als Wissenschaftler Morgan Wu arbeitet man auf der Raumstation Thalos I und führt an sich selbst gefährliche Experimente durch. Zum Beispiel Iris-Spritzungen, die dem
Spieler die unterschiedlichsten Fähigkeiten verleihen. Diese helfen im Kampf gegen die Alienrasse Mimics, die sich auf der Raumstation eingenistet hat. Besonders lustig: Mithilfe der Skills können sogar die Fähigkeiten der Außerirdischen angenommen werden. So kann man sich zum Beispiel für kurze Zeit in Gegenstände wie Tassen oder Ähnliches verwandeln, um sich zu verstecken. Daneben sorgen neuartige Waffen wie die Goo-Gun, die
flüssigen Zement auswirft, der in Sekunden hart wird und die Viecher auf kreativste Weise dezimiert, für richtig gute Laune.
„Prey“ beweist, dass sich ein Neustart auszahlen kann. Das wunderbar  beängstigende Setting kombiniert eine gruselige Soundkulisse mit wunderschöner Grafik und macht richtig Bock, gegen die unzähligen
Aliens in die Schlacht zu ziehen. Wir freuen uns auf den Survival-Sci-Fi-Actionthriller und hoffen, dass uns irgendwer schreien hört!


Publisher: Bethesda Softworks
Genre: Ego-Shooter
Plattform: PC, PS4, Xbox One
Erhältlich: 5.5.2017