Obwohl der große Touchscreen zunächst die ganze Aufmerksamkeit auf
sich zieht, sind die Controller die eigentliche Attraktion. Die sogenannten
Joy-Con können sowohl seitlich am Bildschirm befestigt, als auch losgelöst davon benutzt werden. Wie von der Wii gewohnt, erkennen die Joy-Con Bewegungen, Drehung und ab sofort dank eines Infrarotsensors sogar Handgesten. Abgerundet wird das Sortiment der Switch mit einem neuen Pro-Controller. Dem Spielspaß für unterwegs sind also keine Grenzen gesetzt - zumindest solange der Akku hält. Dieser soll laut Nintendo Vergnügen für 2,5-6 Stunden liefern, je nachdem wie grafisch aufwendig das Spiel ist.
Nintendo wäre nicht Nintendo, wenn es nicht großen Wert auf Multiplayerspaß gelegt hätte. So kann man problemlos acht Switch Konsolen miteinander verbinden und langweilige Zugfahrten oder Warteschlangen gehören dank Titeln wie „Fifa“ oder „Splatoon 2“ der Vergangenheit an.
Wer doch lieber zu Hause auf dem großen Fernseher spielt, muss nur den Touchscreen in die Dockingstation stecken und innerhalb von wenigen Sekunden ist das Bild auf dem Fernseher, wo sofort weitergezockt werden kann. Leider packt Nintendo zunächst kein gratis zur Switch und so kommen zu den 329 € für die Konsole auch noch geschätzte 50-60 € für ein Game hinzu. Für den Multiplayerspaß muss außerdem noch in zusätzliche Joy-Con
oder Pro-Controller investiert werden.
Fazit: Wie gewohnt geht Nintendo einen komplett anderen Weg als Sony oder Microsoft und setzt auf das gemeinsame Spielen. Der Schritt mit der Portabilität ist innovativ, wenn auch logisch und wird wohl für die Meisten das entscheidende Kaufkriterium sein. Die größten Schwächen sind wohl
der Preis und das dürftige Sp ieleangebot zum Start - doch das sind „Probleme“, mit denen jede neue Konsole zu kämpfen hat.