Samstags im Donauzentrum. Ein kultureller Hochgenuss.

Vier Proleten – zwei männlich, zwei weiblich – vor einem Kleidungsgeschäft und bereits vollbepackt mit diversen Sackerln.

Männlich 1: "“Oida, Sarah, geh ma ned auf die Eier mit dem scheiß Einkaufen…“
Sarah: “Oida, du redest mit mir wie mit Orsch.“
Männlich 2: “Na schau amal, es kauft’s seit drei Stunden Gwand. Wir woll’n nimma, Oida! Und Oida, Janine, trag deine Sackerl selba, Oida!“
Janine: “Geh, gusch du. Sarah, komm, Oida, wir gehn rein. Mit de zwa Deppaten kannst ned diskutiern“

Sarah und Janine betreten das Kleidungsgeschäft.

Männlich 1 (schreit ihnen hinterher): “Ihr kriegt’s in Goschen, herst! Kommt’s zrück!“
Janine (schreit raus): “Bappn du Worma.“

(Zwischengedanke: Wie schaffen es solche Leute den Alltag zu bewältigen?)

Männlich 2 (zu Männlich 1): “Lass sie, Oida. Weiba halt. Komm, geh ma Zockn!“
Männlich 1: “Ok, Oida. Aba ich schwör’s da, die geh ma auf die Eier.“

Sarah (stürzt plötzlich aus dem Geschäft): “Oida, waaarteets.“
Männlich 1: “Was is scho wieda?“
Sarah: “Gib mir Geld, herst.“
Männlich 1: “Sicha nicht, Oida!“
Sarah: “Komm, Schaaatz, Oida!“
Männlich 1: “Na, herst! Kaufst ganze Tag ein, gibst dei Geld aus und jez willst deppat meines!“
Sarah: “Gusch, herst.“

Alter Mann aus dem Hintergrund: “Hören’s, es wär mir wirklich ein Anliegen, dass Sie einfach nicht mehr reden. Danke.“

Wo er Recht hat…

© Eiki

 

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