Angesichts der Art und Weise, wie manche Mütter mit ihren Kindern sprechen, braucht man sich wirklich nicht wundern, was dann so alles auf der Straße frei herumläuft.

 

Da ich nun schon fast ein Vierteljahrhundert in Wien lebe, war ich ziemlich überzeugt, dahingehend keine Überraschungen mehr zu erleben. Das folgende Szenario vom Wochenende war dann aber doch eine Kategorie für sich.

 

Genervte Mutter (GM) steht mit ca. fünfjähriger Tochter (C5T) vorm Tiefkühlregal:

 

GM: „Herst du Rotzbippn!!!! Jetzt sog wos i fürn Papa zum Essen kaufen soll….“
C5T: „Aba Mama, ich weiß nicht, was der Papa will!“
GM: „Du nervst mi!!!!! Wonn i di nur anschau, nervst mi schon!“
C5T: „Mama, ich schau immer schon so aus.“
GM: „Jo, deswegen nervst mi a.“
C5T: „Kann ich ein Eis?“
GM: „Du redst wie a Trottl.“
C5T: „Kann ich ein Eis?“
GM: „Du redst wirklich wie a Trottl.“
C5T: „Kann ich ein Eis?“
GM: „Herst jetzt halt amal die Bappn!“
C5T: „Will ich aber nicht. Ich will das Eiiiis!!!“ (beginnt zu weinen)
GM: „Oida, wegen der scheiß Schokolad‘ plärrst, du Wimmerl!“

 

50-Jähriger Mann schaltet sich in Gespräch ein: „Also, jetzt hören’S aber auf! Wie reden Sie denn mit dem Kind?“

 

GM: „So, du Trottl. I sog da ans: I moch, wos i wü. Und du bist ruhig sonst brennt’s in da Hittn!”
C5T: „Aber er hat schon ein bissl recht.“
GM: „So, jetzt reicht’s ma. Natalie, kum, wir gehn. Soi si da Vater hoid selber wos zum Fressen kaufen, des Wiaschtl.“
C5T: „Und was essen wiiiir?“
GM: „Hoid jetzt wirklich die Bappn, sonst konnst glei dein Fohrschein fressen! Und dem Deppaten do, der mi bled von der Seiten anredt, dem fladerst jetzt wos ausm Wagerl ausse… Der soi sehn, wo er bleibt, wonn erm de Leberkassemmel fehlt…“

 

So wie’s ausschaut müssen wir uns um ATV+ Nachschub wirklich keine Sorgen machen…

 

© Eiki

 

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