Bekanntlich hat man es ja nicht immer leicht, aber leicht hat es einen.

 

Das trifft vor allem dann zu, wenn Frau temperaturbedingt naiv in einer kurzen Hose laufen geht.

 

Durch den schier unstillbaren Drang der männlichen Bevölkerung zum Schieben intellektueller Wortmeldungen in Richtung Damenwelt wird das Ganze zur echten Herausforderung.

 

Jegliche Art von nackter Haut führt zu mehr oder weniger erbaulichen Sprüchen – Härtefälle beginnen bereits ab einer 7/8-Hose zu schwitzen.

 

Meine bislang beste Lösung: Kopfhörer rauf und Musik laut aufdrehen. Zusätzlich ändere ich ja mittlerweile schon bei Herannahen von Risikofällen die Laufroute. Trotz allem bin auch ich nicht gänzlich vor diversen Wortmeldungen gefeit.

 

Nachfolgend eine Sammlung meiner persönlichen Favoriten, die es fast schon wert sind, ab jetzt ohne Musik zu laufen und zu genießen:

 

Platz 5: „Wart Süße, ich fahr dich - dann musst ned so rennen!“
Vielen Dank an dieser Stelle. Nichts wäre mir lieber, als mit dir gemeinsam verschwitzt in ein Auto zu steigen. Wollte ohnehin nicht laufen.

 

Platz 4: „No Schnitti, darf man abbeißen?“
Freilich, mein Schatz! Wovon möchtest du denn ein Stück? Übrigens: Ich mag es, wenn man mir Süßigkeitennamen gibt.

 

Platz 3: „Hui Zuckermaus, bist du immer so flott?“
Nein, mein Schokobär! Vor dir lauf ich am schnellsten weg!

 

Platz 2: „No serwas…für des Hoserl brauchst jo an Woffenschein!“
Ja, Liebling. Wenigstens einer von uns.

 

Platz 1 der Wortmeldungen, die ich beim Laufen nicht hören wollte, geht an: Ja! Eine Frau. Und zwar mit Blick Richtung Dobermann:

 

„Nein! STOP Sparky! Neiiiiin, bleib’ stehen! Sparky! SPAAAARK!“

 

© Eiki

 

 

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