Wer unsicher ist, ob der Mensch wirklich vom Affen abstammt, dem rate ich zu einem kurzen Aufenthalt auf einem Supermarktparkplatz an einem Samstag.

 

Auf dubiose Art und Weise scheint es unzähligen Personen nicht möglich, ihr Auto korrekt auf einem durch Bodenmarkierung gekennzeichneten Parkplatz abzustellen. Und zwar innerhalb der Bodenmarkierung.

 

So findet man Autos kreuz und quer. Spezialisten parken sogar die Durchfahrten zu. Besonders hatte es mir ein junger Mann angetan, der sein topgestyltes Cabrio quer über drei Schrägparkplätze abstellte. Der Genießer schweigt.

 

Mir persönlich stellt sich ja auch die Frage, wie diese Personen zuhause so parken. Stehen sie dort auch halb über den Gehsteig? Fahren sie einfach seitlich gegen die Garagenwand? Und treffen sie überhaupt mit der Zahnbürste in den Mund?

 

Interessant ist auch, dass sobald man die Einfahrt zu einem öffentlichen Parkplatz passiert hat, die Straßenverkehrsordnung inklusive Hausverstand in Vergessenheit zu geraten scheint.

 

Wie gesengte Säue pressen einige Personen über den Parkplatz und Autofahrer, die im Rahmen der Parkplatzsuche in langsamerem Tempo unterwegs sind, dürfen sich an Schimpfwörtern der besonderen Art erfreuen. Vorrangregeln sind plötzlich gänzlich unbekannt und am Zebrastreifen überquerende Fußgänger werden genervt angehupt.

 

Wie stark die Grenze zwischen Mensch und Affe oftmals verschwimmt, wird dann deutlich, wenn Autofahrer endgültig gegen die Einbahn fahren. Markierungen mit Pfeilen, die in die entgegengesetzte Richtung deuten, scheinen hier nicht Hinweis genug zu sein.

 

Passenderweise verspeiste der betroffene Fahrer gerade eine Banane.

 

© Eiki

 

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