Zuletzt wurden im Radio wieder einmal die am häufigsten verwendeten und gleichzeitig schlechtesten Passwörter gekürt.

 

Darunter:

 

1234 – die mit Abstand einfallsloseste Zahlenkombination. Funktioniert angeblich auch super als Pincode. Schade nur, dass man sich den Code der Bankomatkarte nicht aussuchen kann…

 

password– ein herrliches Beispiel für die Kreativität in der Menschheit. Denken über den Tellerrand ftw.

 

incorrect – mein persönlicher Favorit . Hier zeigt nämlich der Computer dann bei inkorrekter Eingabe folgenden Satz an: „Your password is incorrect!“, was sogar geistig eher inaktivere Menschen zur Erkenntnis führen kann.

 

 

Ich selbst habe noch nie die genannten Passwörter verwendet, sondern versucht bei meiner Auswahl zumindest ein bisschen Kreativität an den Tag zu legen. Nichtsdestotrotz wurde auch mein Mailaccount schon mehrfach gehackt. Freunde berichten von gar nicht mal so üblen Viagra- und Iphone-Angeboten meinerseits. Tief war die Enttäuschung, als ich die Falschmeldung aufklärte.

 

So habe ich mich nun entschlossen, hochintellektuelle, nicht so einfach zu lösende Passwörter zu entwickeln und den ganzen Vorrat unmöglich durch Zufall lösbarer Kombinationen ausgeschöpft. Nach meiner letzten Eigenkreation – jetzt kann ich‘s ja sagen: 95hTzzU4n – lief ich gar tagelang mit stolz geschwellter Brust auf der Straße herum.

 

Nun ja, meine Accounts sind seitdem sicher. In erster Linie allerdings vor mir selbst.

 

Beim besten Willen konnte ich mich nicht an die komplex ausgewählte und auf den ersten Blick einleuchtende Großbuchstab-Kleinbuchstab-Zahl-Mixtur erinnern und erfreue mich nun nach der dritten fehlerhaften Eingabe eines gesperrten Zuganges.

 

Gut, nach ein paar Tagen wurde mein Passwort zurückgesetzt und mir ein neues zugesandt. Es lautet: „1234“.

 

Jetzt wundert mich nichts mehr…

 

© Eiki

 

 

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