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Psychotest: Welcher StudentInnentyp bist du?

 

 Welcher StudentInnentyp bist du?

 

Frage 1: Du stehst in der Schlange und wartest, dass du dich endlichinskribieren kannst. Für was eigentlich?

a) Da bin ich mir noch nicht ganz sicher, mal schauen, wo die meisten  

Schnitten/heißen Typen inskribieren.

b) Schlange? Gibt´s nicht! Ich war bereits um 5:30 Uhr hier. Und jetzt geht’s  

direkt zum Tutorium.

c) Nachdem das Vorlesungsverzeichnis intensiv von Mama gelesen wurde, ich mich 

mit Papas Geschäftsfreunden unterhalten habe und mich von

Fachschaften beraten ließ, fällt mir in der Schlange auf, dass ich meine Eltern

vergessen habe

d) Äh, inskrie..was? Gähn, ich dachte hier gibt es was gratis!

 

Frage 2: Es wird immer empfohlen, neben dem Studium Praktika zu machen, damit der Einstieg ins Berufsleben leichter geht. Was hast du in diese Richtung unternommen?

a) Ich schau’ so gut aus, ich werde überall genommen...

b) Ich hab’ mich schon mit 15 beworben und hab’ jetzt schon vier Jahre

Praxiserfahrung am Babystrich. Das kommt im Lebenslauf besonders gut, denn dann

hat man Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen gesammelt und ist immer noch

jung und dynamisch...

c) Beim Geschäftsfreund vom Papa wartet schon ein Praktikum in der PR-Abteilung

auf mich. Da sind alle genauso wohlerzogen und gepflegt wie ich, und in der

Schreibtischschublade ist immer etwas Koks für die Phasen mit wenig Aufträgen...

d) Ich hab’ beim Greenpeace-Keilen eine/n kennengelernt und bin seitdem nur noch

mit ihr/ihm beschäftigt...

 

Frage 3: Alles lernt man ja nicht im Studium. Wie schaut´s mit der Allgemeinbildung aus?

a) Ich hab’ „Plötzlich Prinzessin“ schon fünfmal gesehen, schaue ständig „Gilmore 

Girls“ und lese regelmäßig Gala. Durch tägliche, mehrstündige Telefonate mit

meinen Freundinnen erfahre ich alles, was ich wissen muss. 

b) Ich habe „Selbstausbeutung für Dummies“, „Heuschreckenkapitalismus für

Fortgeschrittene“ und „Macchiavelli für Analphabeten“ auf meinem Nachtkast´l

liegen. Ich habe alle Filme mit Tom Cruise gesehen.

c) Ich hab’ den Papa auf seinen Geschäftsreisen begleitet, weiß das Baujahr meines

BMWs auswendig, und dass Elfriede Jelinek und Peter Turrini gar schröcklich sind.

Wenn mein(e) Verlobte(r) grad keine Zeit hat, geh’ ich ins Nobelpuff / zum

Elmayerkränzchen...

d) Ich habe mehr Bücher gelesen als der Landeshauptmann von Niederösterreich,

mehr Gitarre gespielt als Bob Marley, und mehr geraucht als Kurt Cobain. Ich kann

Star Wars Episoden IV-VI frei mitsprechen und weiß, dass Claude Levi-Strauss nicht

der Erfinder der gleichnamigen Jeans ist.

 

Frage 4: Wo siehst du dich nach Beendigung deines Studiums?

a) Als Frau eines Fellners bzw. Mann einer Dichand - sonst hätte ja mein

Publizistikstudium keinen Sinn...

b) Als Mitarbeiter im mittleren Management von Gazprom, sonst hätten sich ja die

Russischerfahrungen am Babystrich nicht ausgezahlt...

c) Als Juniorchef in unserer Firma. 

d) Warten wir mal das Ende ab, aber irgendwas wird sich schon ergeben...

 

Frage 5: Wie flexibel kannst du das Wissen deines Faches mit anderen Bereichen  vernetzen? Zum Beispiel die Auswirkungen des französischen Herrschers Napoleon auf die heutige Welt?

a) Was, Napoleon war kein Türke?!?

b) Geboren in Ajaccio, Korsika, Bla, bla, bla, bla, Französische Revolution, bla, bla,

bla, Josephine, bla, bla, bla, Austerlitz, bla, bla, bla, Waterloo, bla, bla, bla, Wiener

Kongress, bla, St. Helena.

c) Als Juniorchef der Firma brauch’ ich so unnützes Wissen nicht.

d) He´s dead, Jim! 

 

Frage 6: Kultur ist auch wichtig. Welchen Film hast du zuletzt gesehen?

a) „Bride Wars“ war ein herrlicher Film, so romantisch und realistisch und so gut

gespielt, und gar nicht abgedroschen...

b) „There Will Be Blood“, weil er zeigt, dass man nur mit der richtigen Einstellung

was werden kann.*

c) „Rocco Fickt Prag In Den Arsch 2“, im Privatflugzeug vom Geschäftsfreund vom

Papa, auf dem Flug nach Prag. Der Stewardess hat´s auch gefallen, aber

wahrscheinlich musste sie so tun. Egal, hätt´s was G´scheit´s gelernt...

d) „Die Sieben Samurai“, auf DVD. Kinokarten sind mir zu teuer...

 

Frage 7: Studierende werden ja oft als Partyfreaks und Tachinierer dargestellt. Wie schaut´s partymäßig bei dir aus?

a) Ich schau’ so gut aus, ich komme überall rein...

b) Die nächste Feier, die bei mir ansteht, ist die Sponsion. Davor hab’ ich für sowas

einfach keine Zeit.

c) Ich such’ mir einfach das Clubbing aus, wo ich am meisten Lust

drauf hab, ich steh’ ja eh überall auf der Gästeliste, nicht wahr?

d) Egal, Hauptsache das Bier ist billig und die Leute willig...

 

Frage 8: Studenten müssen sich oft selbst verpflegen. Kannst du kochen?

a) Bei mir brennt sogar Wasser an...

b) Für was anderes als Packerlsuppen, Knäckebrot und Vitaminpillen hab’ ich keine

Zeit!

d) Ich hab’ meinen eigenen Koch.

c) Zählt Nudeln aufwärmen als kochen?

 

Auflösung:

 

Überwiegend A: 

Du bist beispielhaft dafür, welche Leute heutzutage studieren dürfen. Dumm wie Brot, blond wie eine Semmel, erfolgreich wie der Kapitalismus. Auch wenn es Absolventen der Baumschule gibt, die mehr drauf haben als du, wirst du deinen Weg machen...

 

Überwiegend B:

Es heißt zwar in der „Unendlichen Geschichte“ „Tu, was du willst“, du aber tust immer nur, was du sollst. Selber denken ist für dich abartig bis krankhaft, sogar ein Computer ist individueller. Du bist Ehrenbürger von Strebersdorf.

 

Überwiegend C:

Du bist von Beruf Sohn. Dein Lebensprinzip ist die Anhäufung von Geld. Du bist das Klonschaf aus Dagobert Duck und Gustav Gans. Eines Tages wirst du sicher mit Farbbeuteln beworfen oder getortet. 

 

Überwiegend D:

Du wirst es entweder weit bringen (siehe z.B. „Animal House“), oder unter der Brücke enden. Sorgen überlässt du deinen Eltern, du chillst lieber durchs Leben und vernichtest dabei unwahrscheinliche Mengen an Gerstensaft und Hanfprodukten. Auch das hilft der Wirtschaft, der legalen, wie der illegalen... 

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