Metal
Seit je her zählt Kalifornien zum Schmelztiegel guter Bands aller Stilrichtungen.
System Of A Down, Papa Roach, sind wohl die bekannteren, !!! (Chk Chk Chk ausgesprochen) und Avenged Sevenfold zählen zum Beispiel zu den viel versprechenden Newcomern. Und alle diese Karrieren wären wohl schnurstracks den Bach runter gegangen, hätten sie nicht DIE Metal-Band schlechthin gehört, die eben aus derselben Gegend kommt: das Böse unter der Sonne: SLAYER!
Seit 1982 werkeln Gitarrist Kerry King, Sänger/Bassist Tom Araya, Gitarrist Jeff Hanneman und Schlagzeuger Dave Lombardo (dieser mit Aus- und Wiedereinstieg) am never ending Siegeszug des Thrash Metal und legten mit ihrem Debut-Album „Show No Mercy“ (1983) einen Meilenstein in der Metalhistory hin, dass sogar im selben Jahr entstandene Kracher wie Metallicas „Kill ’Em All“, Ozzy Osbournes „Bark At The Moon“ und Mötley Crües „Shout At The Devil“ im Vergleich dazu wie ein lieblicher Kinderchor klingen. Von Beginn an regieren teuflische Symbolik und düstere Riffs und die Werke „Hauting The Chapel“ und „Hell Awaits“, bis sogar Hip-Hop-Producer-Guru Rick Rubin af die „Metal-Metzger“ aufmerksam wird und mit der Kapelle1986 das SLAYER- Machtwerk schlechthin aus dem Pult semmelt: „Reign In Blood“. Mit absolut Highspeed-Gitarrenriffs, apokaylptischen Texten und dem zugehörigen Gruselcover gelingt endgültig der weltweite Durchbruch. Die nächsten Highlights folgen Schlag auf Schlag: „South Of Heaven“, „Seasons In The Abyss“, „God Hates Us All“ bis hin zu „Christ Illusion“ – ohne jetzt sämtliche Veröffentlichungen blind aneinanderreihen zu wollen. Man ist auf Tour mit bekannten Supports wie Testament, Anthrax, Megadeth, Biohazard, Pantera, Cradle Of Filth und vielen anderen Größen der Metalszene.
Am 06.06.2006 wurde in den USA die neue EP „Eternal Pyre“ veröffentlicht – seit diesem Datum übrigens der Feiertag eines jeden sportlichen Headbangers.
Seit August 2006 ist „Christ Illusion“ im Handel und zeigt trotz einiger langsamen Songs, dass SLAYER in Sachen Speed und Härte noch immer am Gipfel eines Musikstiles stehen – mit dem Blick Richtung höllischen Abgrund.